“Spirituelle Grundlagen“ – Schöpfung, Geist und Waldorfpädagogik

22. Juli 2009 at 4:46 pm 10 Kommentare

„Ich erschaffe eine Ideenwelt, die mir als das Wesen der Dinge gilt. Die Ideen erhalten durch mich ihr Wesen … Im Erkennen der Ideen ent hüllt sich nun gar nichts, was in den Dingen einen Bestand hat. Die Ideenwelt … ist in keiner anderen Form vorhanden als in der von mir erlebten.“
 
Diese Sätze formulierte kein anderer als der berühmtberüchtigte Anthroposoph und Waldorfschulgründer Rudolf Steiner, und zwar in der ersten Auflage seines Buchs „Welt- und Lebensanschauungen im 19. Jahrhundert“ (zit. nach Helmut Zander: „Anthroposophie in Deutschland“, Vandenhoeck & Ruprecht, 2007, S. 537)
  
Rudolf Steiner (1861-1925) war beim Gestalten seiner Ideenwelt kreativ bis in makabere Details

Rudolf Steiner (1861-1925) schuf eine Ideenwelt, die ihm als Wesen der Dinge galt. Und Sie so?

Wer die spätere Gestalt der Steinerschen Kosmologie sowie die der heutigen Anthroposophie betrachtet, vermisst diesen selbstrelativierenden Zug aufs schwerste (symptomatischerweise hat Steiner diese Aussage in einer Neuauflage des Buchs 1911 gestrichen). Aber gerade dieser absolute Anspruch war es sicher, der AnthroposophInnen der ersten Generation so bezauberte: Steiner hat in nahezu einmaliger Art mit seinem anthroposophischen Gedankensystem eine erstaunliche Vielfalt an Praxisfeldern esoterisch überformt, die noch heute im Wachstum begriffen sind. 

Dieser „Schwung“ aber läuft allmählich aus. Nicht nur, dass viele Figuren und Elemente von Steiners „geistiger Welt“ grundlegend im Widerspruch zur heutigen Wissenschaft stehen (Stichwort Atlantis), die anthroposophische Betonfraktion erweist sich auch zunehmend als dem hochgehaltenen Ideal von „Freiheit“ und „Menschlichkeit“ fundamental entgegengesetzt. Das kann nicht nur schlicht gemeingefährlich in den anthroposophischen Praxisfeldern sein, sondern führt auch zu geistigem, idealischem Stillstand. Da kann zwar ein führender Waldorfpädagoge schreiben:  
 

„Steiners Ideenwelt [ist] nicht als in sich geschlossenes philosophisches oder weltanschauliches Gedankensystem angemessen zu brgreifen (…), sondern eher als Anleitung für gänzlich individuelle Wege einer spirituell orientierten Selbst- und Menschenerkenntnis.“ 

(Johannes Kiersch: „Die Waldorfpädagogik. Eine Einführung in die Pädagogik Rudolf Steiners“, Freies Geistesleben, Stuttgart 1970, Jubiläumsausgabe 2007, S. 14)

Aber wenn angehende WaldorflehrerInnen schon in Einführungskursen in Waldorfseminaren mit den Worten „Zweck unseres Zusammenseins ist Rudolf Steiner“ begrüßt werden, dort nicht nur Jahrsiebte und Temperamentenlehre, sondern auch noch okkulte Planetenstufen oder die Historizität von Atlanis konsumieren müssen, sieht die Wirklichkeit offenbar anders aus (vgl. Wundersame Waldorfpädagogik). Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass Waldorf-AbsolventInnenstudien zeigen, dass die Steinerschen Vorstellungen in den seltensten Fällen direkt im Unterricht vermittelt wurden und werden, das Problem liegt tiefer: Das gesamte Konzept, der Aufbau und die Didaktik der Waldorfpädagogik befinden sich in einer versteinerten Haltung, die sich nicht fort- noch rückbewegen will und kann.

Der Einwand, Steiners Anthroposophie allein sei der lebenserhaltende Geist der Pädagogik („weil die Anthroposophie als solche wirklich Leben enthält und geben kann, aber es könnte dieses Leben nicht auf die Dauer unterhalten werden. Es würde versiegen, auch für die einzelnen Unternehmungen.“, wie Steiner oft zitiert wird), trifft hier nicht. Leben im hier gemeinten Sinne lässt sich nicht aus Begriffen ziehen, die andere mit der besten Absicht gebildet oder mit Inhalten gefüllt haben (und seien diese „Seraphim“, „Sophia“, „Christus“ oder „Menschenerkenntnis“), sondern nur aus dem Schaffen von persönlichen Beziehungen und authentischem Wahr-Nehmen der Umgebung und Mitwesen. Ein mentales Geisterkonstrukt stellt sich eher hindernd zwischen diese Wahrnehmungen und Beziehungen. Der Erfolg der Waldorfpädagogik findet aufgrund der menschlichen Beziehungen, nicht angenommener esoterischer „Menschenkunde“ statt!

Dass Steiner von seinen eigenen Ideen mit fanatischer Hingabe überzeugt war, ist nicht verwunderlich und ihm im Gegensatz zu vielen obskuren Einzelheiten seines Evolutionskonzepts auch nicht vorzuwerfen (Denn „wer sich seine eigene Weltanschauung erkämpft hat, der drückt sie aus als sein eigenes Sein.“; GA 32, S. 269) Wenn heutige AnthroposophInnen diesen Fanatismus aber forttragen, ertränken sie ihr eigenes geistig-idealisches Potential! Steiner kann sicher Beispiel sein dafür, welche weltschöpferische Kraft unser Denken und Fühlen haben kann, aber auch ein Beispiel, wie Menschen ihre eigene weltschöpferische Kraft in der schillernden Ideenwelt eines anderen verlieren, egal, welchen faktischen Wahnsinn die noch enthalten mag (vgl. Ravagli, die „Rassen“ und die Rechten). Der von AnthroposophInnen nie ausgwertete Jiddu Krishnamurti (die einzige Ausnahme ist m.W. Cordula Mears-Frei: „Krishnamurtis Botschaft heute. Von der Aktualität eines Lebenswerkes“, info3 02/09) hat dargelegt, „dass die Wahrheit ein pfadloses Land ist“, kein vorgegebener Weg, „keine Religionen, keine Sekten“ könnten zu ihr führen: „Solche Organisationen verkrüppeln das Individuum, hindern es daran zu wachsen und seine Einzigartigkeit zu leben, die ja darin liegt, dass es ganz alleine diese absolute, uneingeschränkte Wahrheit entdeckt.“ Er bedauerte: 

„Die Idee ist uns wichtiger als die Wirklichkeit; was wir sein sollten, liegt uns mehr am Herzen, als was wir sind. (…) Unser Streben ist ständig darauf gerichtet, diese Wirklichkeit in die Schablone unserer Vorstellung zu pressen.“

 
Ex-Christus Jiddu Krishnamurti (1895-1986): Die Wahrheit ist ein pfadloses Land

Jiddu Krishnamurti (1895-1986): "Die Wahrheit ist ein pfadloses Land"

 
Und der junge Steiner hat betont, was der alte und die anthroposophische Tradition nach ihm ziemlich ausnahmslos verneinte:
 

„Die Erziehung der verflossenen Jahrhunderte hat energisch daran gearbeitet, das Bewusstsein nicht aufkommen zu lassen, dass die Welt des Idealen ein Geschöpf des Menschen ist.“ ( GA 32, S. 259)

Einen Menschen zum kreativen, „idealischen“ Potential seiner Persönlichkeit zu führen, ist auch der Anspruch der Waldorfpädagogik. Um dies aus den Anforderungen unserer Zeit und vor allem: aus der Individualität der SchülerInnen heraus – nicht länger aus okkulter Dogmatismen – zu tun, muss dieser Anspruch heute in neue Formen gegossen werden. Hat Steiner eine von staatlichen Vorgaben freie Schule gefordert, in der die „Selbstverwaltung“ der LehrerInnen tonangebend sein sollte, muss in der demokratischen multikulturellen Gesellschaft der Gegenwart ein dialogisches Erziehungswesen die von „Autoritäten“, Stunden- oder Lehrplänen dominierte Anstalt ablösen (zu den ganz eigenen Tücken unserer Zeit siehe Bildung als Anpassung).

Der Ansatz existiert, und er ist fundiert. (wie so oft erwähnt bei Rüdiger Iwan: „Die neue Waldorfschule. Ein Erfolgsmodell wird renoviert“, Rowohlt 2007, dessen Euphorie insbesondere in Bezug auf das „Portfolio“ als Unterrichtsmittel allerdings mit dem eben erwähnten „Bildung als Anpassung?“ abzugleichen wäre) Initiativen wie Captura (der Name, „Freiraum“, weist auf die schöpferische „Pfadlosigkeit“ des Projekts hin), das von enttäuschten WaldorfstudentInnen gegründet wurde, versuchen darüberhinaus schon jetzt, eine völlige Alternative zur Schule aufzuzeigen. In diesem Sinne: Sind wir nicht alle ein bisschen Steiner? Es sind Ideenwelten gefragt, Ideen, die die geeignet sind, menschliche Beziehungen zu knüpfen und zu stärken, Ideen, die in kommunikativem Austausch mit den Realitäten, den Fragen und sozialen Erfordernissen der Gegenwart stehen, nicht als vermeintlich „heile Welt“ gegen diese.

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Entry filed under: Allgemein, Anthroposophie & Philosophie, Hintergründe, Identität.

Der Schatten einer Seifenblase oder: Warum dieses Blog? Die Atlantis-Debatte. Anthroposophische Mythen in der Waldorfschule?

10 Kommentare Add your own

  • 1. Thomas  |  25. Juli 2009 um 8:14 am

    http://zooey.wordpress.com/2009/07/24/twilight/

    moral twilight

    […] Maybe I am too mellow on anthroposophy. I think it is quite possible this is so. I have come to realize that what I previously regarded as exceptionally bad treatment in the case of myself was just the tip of an iceberg. I wasn’t hurt badly in comparison to others; my suffering was trivial. I am free to do this–I am free to complain and criticize and say whatever pleases me–anthroposophy isn’t holding be back. I know things are very different for people who grew up with anthroposophy or live in anthroposophical families. I am certainly not unaware that children still go to school–are forced to go to school–with fear, that children still receive a substandard education in waldorf, that patients are treated with medicines for which there is no valid evidence… and so forth. The waldorf movement is still insincere about its aims and its practices. Anthroposophists generally don’t want to acknowledge that they leave casualites–their unsuccessful projects, their hapless subjects–scattered along the ethereal highway like roadkill, who were blinded by the supposedly illuminated vehicle of spiritual progress and run over, left to oblivion by a movement that does not look in the rearview mirror and that does not consider the loss of subhumans–or non-humans, we demons in human form–a detriment to the higher cause. Discarded like garbage we are all asked to shut up, not place obstacles in the road that leads to higher worlds and the anthroposophical transformation of humanity. Because anthroposophists do so many good things, are so good hearted, so genuinely intelligent, so mentally sound… unlike us. […]

    Antwort
  • 2. zooey  |  25. Juli 2009 um 1:29 pm

    Hallo Ansgar! Dein blog post scheint mir sehr interessant–ich werde es später lesen; heute Abend, hoffe ich. Jezt wollte ich nur sagen: ich bin nicht Thomas. Ich habe nichts dagegen, dass er meine blog posts wiederverwendet, aber ich bin auch der Meinung dass wenn jemand ein blog kommentieret, copy-and-paste ist ein bisschen zu… faul. z.B, es wurde mir sehr freuen wenn Thomas auch ein eigenes kommentar schreibe, vielleicht um zu erklären warum er mein blog text relevant fand, im Zusammenhang.

    Now I must stop writing Deutsch, before I feel even more linguistically screwed up 😉

    grüsse,
    -z

    Antwort
  • 3. Ansgar Martins  |  25. Juli 2009 um 4:08 pm

    Hallo, viel Spaß dabei!

    Dann bin ich ja mal gespannt auf ein Fazit. =)

    Antwort
  • 4. Fare Soldi  |  12. September 2009 um 9:40 pm

    Irgend ne Ahnung wie sehr das verallgemeinerbar ist?

    Antwort
  • 5. Gertrud Kiefer-Volkert  |  1. Dezember 2009 um 11:27 am

    Steiner, Steiner und immer nur Steiner. Um diese Person kreisen sämtliche Gedanken bei der Anthroposophie und darin besteht das Problem: Steiners siderisches Denken gibt halt nicht alles her, was man zum Leben braucht.
    Vergleicht man z.B. mit der Geschichte der Psychoanalyse, deren Gründungsvater Sigmund Freud ein Zeitgenosse von Rudolf Steiner war, so scheint diese insgesamt einen erfreulicheren Verlauf genommen zu haben: Freuds Schüler lösten ihn teilweise ab und vor allem Carl Gustav Jung erweiterte und bereicherte Freuds Lehren beträchtlich.
    Die Biographie von Carl Gustav Jung ist übrigens spannend zu lesen, gerade mit anthroposophischem Hintergrund. Fast tragisch mutet es daher an, dass diese Menschen Zeit ihres Lebens nicht viel miteinander anfangen konnten.

    Antwort
  • […] Menschen zu erziehen, sondern den Weg freizumachen für die sich entfaltende Individualität [vgl. Spirituelle Grundlagen – A.M.]. So wenig, wie ich meine Schuhe oder mein Mantel selber bin, so wenig bin ich mein […]

    Antwort
  • […] Dieser „Schwung“ aber läuft allmählich aus. Nicht nur, dass viele Figuren und Elemente von Steiners „geistiger Welt“ grundlegend im Widerspruch zur heutigen Wissenschaft stehen (Stichwort Atlantis), die anthroposophische Betonfraktion erweist sich auch zunehmend als dem hochgehaltenen Ideal von „Freiheit“ und „Menschlichkeit“ fundamental entgegengesetzt. Das kann nicht nur schlicht gemeingefährlich in den anthroposophischen Praxisfeldern sein, sondern führt auch zu geistigem, idealischem Stillstand. (Spirituelle Grundlagen) […]

    Antwort
    • 8. Gertrud Kiefer-Volkert  |  7. Januar 2010 um 3:25 pm

      Richtig, der neoliberale Kurs, den auch manche Waldorfianer steuern, ist eine neue Gefahr, diesen „Dämon“ beschwor Steiner sogar selber herauf, mit Steiner liesse sich folgendermassen argumentieren: (GA 200, S. 91 ff.) „So sonderbar es dem heutigen Menschen noch erscheinen mag, dass diese Entdeckung (gemeint die Technik) gemacht wird, der Mensch wird die Entdeckung machen, dass bei all dem Maschinellen (Anm. auch hier ist die Technik gemeint), das er dem Wirtschaftsleben einverleibt, die Geister wieder wirken werden, die er früher in der Natur wahrgenommen hat. In seinen technischen Wiwrtschaftsmechanismen wird er wahrnehmen: er hat sie fabriziert, er hat sie gemacht, aber sie gewinnen ein eigenes Leben nach und nach, zunächst allerdings nur ein Leben, das er noch ableugnen kann, weil es sich im Wirtschaftlichen kundgibt. Aber er wird es immer mehr und mehr bemerken durch das, was er da selber schafft, wie er es, trotzdem er es aus dem Intellekt heraus geboren hat, mit dem Intellekt nicht mehr erfassen kann. Vielleicht kann man sich heute noch nicht einmal eine gute Vorstellung davon machen, dennoch wird es so sein. Die Menschen werden nämlich entdecken, wie ihre Wirtschaftsobjekte durchaus die Träger von Dämonen werden“). Was nach Technikfeindlichkeit klingt (so wird dieser Abschnitt oft praktisch umgesetzt), spricht dennoch ein Stück Lebenswirklichkeit an, diese Prophezeiung (oder Warnung) kann vielleicht auch anders interpretiert werden: Steiner spricht hier die Technik im Zusammenhang mit dem Wirtschaftlichen an. Das Ungleichgewicht (das Steiner mit dem Dämon meint) entsteht doch dadurch, dass die Natur (als Ressource und den ihr innewohnenden Gesetzmässigkeiten) zu wenig wirtschaftlich gerechnet wird. Alles, was zur Natur dazugehört, auch sämtliche natürlich-menschlichen Implikationen (bis hin z.B. zur natürlichen Reproduktion) werden zu wenig wirtschaftlich eingerechnet.
      Insgesamt beobachte ich, dass es enorm viel Erkenntnisse und Begriffsneubildungen gibt, doch hapert es in vielem an praktischer Umsetzung.
      Global muss insbesondere die Wirtschaftsrechnung, die längst neu aufgemacht ist, fair gestaltet werden. Dazu fehlt noch die äonische Dimension im allgemeinen Bewusstsein, dann braucht man sich nicht vor Dämonen zu fürchten, sondern kann realistisch arbeiten.
      (Steiner hätte sich ruhig mal präziser ausdrücken können, seine Fremdwortphobie ist nicht immer hilfreich)
      Das zunehmende Ungleichgewicht auf der Erde zwischen hochtechnisierten und sog. unterentwickelten, aber bevölkerungsreichen und gefährlich verarmenden Gruppen scheint Steiner damit vorgeahnt zu haben.

  • […] Stuttgart 2008, S. 94-100, er beruft sich dabei auf ein paar Äußerungen des jungen Steiner, vgl. Spirituelle Grundlagen). Ich stimme dem in Bezug auf Mythen und Religionen zu, eine solche Steiner-Deutung widerspricht […]

    Antwort
  • […] von Webbs These, nach der jedeR die eigene „Private Wirklichkeit“ schafft (vgl. „Spirituelle Grundlagen“, Mal wieder ein bisschen […]

    Antwort

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Hallo allerseits,
Ich bin Ansgar Martins, geb. 1991 und war bis Juni 2010 Schüler an der FWS Mainz. Inzwischen studiere ich Religionsphilosophie, Soziologie und Geschichte in Frankfurt a. M. Dieser Blog ( dessen "Leitbild" ganz oben rechts ) ist mein persönliches Projekt, um die oft einseitigen und selbstgerechten Pro- und Contra-Positionen in der Debatte um die Waldorfpädagogik und Anthroposophie kritisch zu kommentieren. Ich hoffe, das gelingt, und freue mich über Rückmeldungen jeder Art!

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