„Eine kritische Diskussion“ – Stephan Geuenich und sein neues Buch zur Waldorfpädagogik

28. September 2010 at 7:06 pm 23 Kommentare

Sommerloch?

Die Sommerferien sind ein Weilchen um, im Gegenteil steht der Herbst nicht mehr nur vor der Tür, inzwischen ist der Schulalltag auch an den 220 deutschen Waldorfschulen wieder angelaufen. Die mediale Berichterstattung darüber ist in der letzten Zeit eher verhalten – seit dem Tumult um die Wolfsburger Steiner-Ausstellung („Kreative Fundgrube„) und außer häufiger, aber bedauerlicherweise tagesaktuelle Themen immer seltener aufgreifender kritischer „Enthüllungen“ von Andreas Lichte (sowie seltener und dabei sichtlich ironischer werdender anthroposophischer Entgegnungen) hat es nicht viel Lesbares gegeben. Dabei häufen sich die relevanten Themen:  so gibt es seit Kurzem die erste staatlich anerkannte Ausbildung zum „biologisch-dynamischen“ Landwirt (Medienstelle Anthroposophie), die Nürtinger Waldorfschule hat stellvertretend für alle anderen FWSen in BaWü gegen das Land wegen zu geringer Zuschüsse geklagt – und recht bekommen (waldorf-bw.de), am 1. Oktober findet ein groß angelegter WOW-day statt (an dem Waldorfschülis in allerlei selbst zu organisierenden Aktionen Geld für Waldorfinitiativen in Entwicklungsländern sammeln), das Waldorflehrerseminar Berlin feiert (wohl aus anthroposophischen Gründen) seinen einundzwanzigsten Geburtstag (vgl. „erziehungsKUNST – Waldorfpädagogik heute“, 09/2010, S. 37) und WaldorfkritikerInnen kritisieren die vom ebenda interviewten Dozenten Wilfried Jaensch leider nicht wirklich vorgenommene „Anthroposophische Vergangenheitsbewältigung“.

Bei leichter intellektueller Lähmung durch solche und ähnliche Anekdoten fand ich eines Nachmittags in der Mainzer Unibibliothek, 3. Stockwerk der „Freihand-Ausleihe“, gänzlich unerwartet und in einem anderen Zusammenhang (ich war auf der Suche nach einem Buch mit Texten von Arendt und Adorno jeweils über den/die andereN) ein kleines, grünes, unscheinbares Buch von Stephan Geuenich, erschienen 2009, das mir immerhin das Vertrauen in die Möglichkeit einer seriösen Diskussion des Komplexes „Waldorfpädagogik“ kurzfristig zurückgab.

Stephan Geuenich: Die Waldorfpädagogik im 21. Jhdt - Cover

Der Titel „Die Waldorfpädagogik im 21. Jahrhundert – eine kritische Diskussion“ erschien vielversprechend, und die Lektüre erwies sich dann auch als sehr informativ. Auf 152 Seiten fasst Stephan Geuenich neben einigen Stimmen aus dem anthroposophischen  und anthroposophiegegnerischen Raum (siehe Anhang bzw „Fußnoten“), die weltanschaulichen Grundlagen, wie Steiners Entwicklungspsychologie (vgl. Erziehung und Evolution), seine Temperamentenlehre (vgl. Typen, Themen, Temperamente), „Karma und Strafe“ (vgl. Steiner und die Prügelstrafe) oder das verklemmte Verhältnis zur Sexualität (vgl. den Anhang zum Artikel Missbrauch und Reformpädagogik) zusammen, und vergleicht sie mit den Anforderungen an eine „Schule von morgen“. Damit ist ganz nebenbei auch der von WaldorfvertreterInnen nicht gänzlich zu Unrecht manchen KritikerInnen entgegengebrachte Vorwurf, doch selbst überhaupt nicht pädagogisch gebildet oder tätig zu sein, aus dem Weg geräumt.

„Schule von Morgen“

Folgende Punkte werden von Geuenich für eine zukunftsfähige Pädagogik aufgezählt:

  1. „Erziehung zur und das Leben in einer Demokratie … Eben dieses Leben in einer Demokratie und damit verbunden die notwendige Erziehung zur Partizipation soll hier als oberster Anspruch an Bildung angesehen werden.“ Um „plurale“ Erfahrungen und ständigen Veränderungen  gerecht zu werden, müsse besagte demokratische Gesellschaft durchlässig für „die Mitbestimmung und-gestaltung aller Menschen“ sein bzw. werden, Demokratie nicht nur ein Wahlsystem, sondern „Essenz des Sozialen“ (John Dewey) darstellen (S. 11f.). Entsprechend wichtig sei auch SchülerInnenpartizipation bereits in der Schule.
  2. Bildung müsse gesellschaftlich produziertem „Sinndefizit“ sowie der im Kapitalismus erzeugten Funktion von Schule als „Selektions- und Berechtigungswesen“ (S. 14) entgegenwirken. Sonst komme es durch „die Kopplung des Lernens an sachfremde Belohnungen [d.h. die „künstliche“ „Motivation“ durch Zensuren und Prüfungen – AM] zur Entfremdung und dem – zusätzlich zum gesellschaftlich erzeugten Sinndefizit – möglichen Verlust von Sinnhaftigkeit … des Lernens“ – „oder einer Vorgabe des Sinns durch die jeweilige Institution“ (S. 16). Statt standartisierter Urteile „im Zuge von Reihungen, Rankings, Evaluationen und Tests“ müsse „das eigene, wirkliche Interesse an einer Sache“ befördert werden, und zwar durch „Selbsttätigkeit, Selbstbestimmung und die damit verbundene Anteilnahme am eigenen Handeln.“ (S. 21 – auch hier lässt die Demokratie als „Essenz des Sozialen“ grüßen).
  3. Bildungseinrichtungen müssten sich „gegenüber den außerschulischen Wirklichkeiten und sozialen Kontexten des Lernenden öffnen und damit Platz für Erfahrungen und Kontroversen schaffen“ (S. 26) – hier sieht Geuenich auch die konzeptionelle Nähe zu dem hauptsächlich durch Rüdiger Iwan in den waldorfpädagogischen Diskurs eingeführten „Portfolio“-Ansatz (m.W. zuerst in Iwan: Fähigkeiten statt Wissenskontrolle, in Das Goetheanum, Nr. 46, Nov. 2001, S. 844ff. und ausführlicher in Ders.: Die neue Waldorfschule – ein Erfolgsmodell wird renoviert, Rowohlt Verlag, Reinbek 2007, v.a. S. 129-130, 219ff.; die Rezeption bei Geuenich auf S. 27, zu seiner Kritik an Iwan siehe meinen Artikel: „Bewährtes überdenken“).

Notwendige, wenn auch relativ allgemein bleibende Bemerkungen, aber zugleich hohe Ansprüche, an Schule insgesamt, deren gesellschaftlichen Kontext – und natürlich die Waldorfschule, die sogleich mit diesen Punkten verglichen wird. Jede halbwegs „linke“ Person würde diesen Forderungen mutmaßlich zustimmen (wenn sie sie auch nicht so prägnant formulieren und materialreich belegen könnte), sie stünden sicher auch ganz weit oben auf der Prioritätenliste von heutigen WaldorflehrerInnen sowie Eltern, die ihr Kind auf eine Waldorfschule schicken wollen (vgl. Dirk Randoll: Eckdaten der Fragebogenerhebung, in: Heiner Barz/Dirk Randoll: Absolventen von Waldorfschulen, 2007, S. 41f., dort auch die Tabelle über „Elterliche Motive zur Schulwahl“).

Primat der Theorie

Die heutige Schulwirklichkeit an Waldorfschulen streift Geuenich – auch wenn er die „Vorreiterrolle“ der ersten Waldorfschule 1919 in puncto „sozialer Koedukation  und Koedukation der Geschlechter, durch die fehlenden Zensurenzeugnisse und die Abschaffung des Sitzenbleibens, sowie die Einbeziehung vielfältiger, mehrere Sinne ansprechender Tätigkeiten“ sachlich anerkennt (Geuenich: Die Waldorfpädagogik im 21. Jahrhundert, S. 134) – aber nur am Rande, mit dem Argument:

„Auch wenn, wie erwähnt, sehr wohl positive Ansätze und auch Unterschiede in verschiedenen Schulen aufzufinden sein werden, ist die weltanschauliche Theorie konstitutiv für ihre Praxis … Auch wenn aus erziehungswissenschaftlicher Sicht der Erfolg der Waldorfschulen anerkannt werden muss, bedarf es der Kenntnis der hinter der gesamten Waldorfpädagogik stehenden Theorie sowie einer kritischen Auseinandersetzung damit.“ (S. 148-150)

Diese „Theorie“, die Anthroposophie, versteht Geuenich im Einklang mit den Thesen der heutigen universitären Esoterikforschung, betreffend esoterische Weltanschauungsproduktion im 19. und frühen 20. Jahrhunderts – als eine Antwort auf die auch von Geuenich polyvalent eingeschätzte Veränderung der Gesellschaft in diesem Zeitraum in Richtung Pluralisierung, aber auch Sinnentlehrung. Diesem Sinndefizit stellte die von Helena Blavatsky unter dem Namen „Theosophie“ (Weisheit vom Göttlichen) begründete und von Steiner mit Elementen goethescher Naturmystik und Versatzstücken christlicher Symbolik zur Anthroposophie modifizierte Weltanschauung eine „höhere Wahrheit“ mit dem Anspruch auf absolute Größen entgegen. Da sich hier Geuenichs zentrale Kritik, aktuelle Debatten der religionswissenschaftlichen Esoterikforschung, das zentrale Kern- und Begründungsproblem der Waldorfpädagogik und (das muss ebenfalls gesagt werden 😉 ) mein ganz besonderes Interessengebiet überschneiden, seien diesem Grundgedanken der Anthroposophie zwei längere Zitate gewidmet:

„Esoterik ist einer der Katalysatoren aufgeklärten Denkens, wird attraktiv eben auch dadurch, dass die Anhänger dieser Glaubensform ihr eigenes Weltbild nicht als Religion, sondern als Wissen verstehen, als eine priveligierte, ‚höhere‘ Form des Wissens. … Esoterik weist in ihrem Selbstverständnis Wege zur Entgrenzung menschlichen Wissensgewinns, des Wissens über die Schöpfung.“ (Monika Neugebauer-Wölk: Aufklärung – Esoterik – Wissen. Transformationen des Religiösen im Säkularisierungsprozess. Eine Einführung, in Dies.: Aufklärung und Esoterik – Rezeption, Integration, Konfrontation, Niemeyer Verlag, Tübingen 2008, S. 27f.)

„Wer eine ,richtige‘ wissenschaftliche Praxis zum falschen historischen Zeitpunkt betreibt, wird zum wissenschaftlichen Paria. … Wer um 19oo jahrhundertelang akzeptierte Formen der Wissensgewinnung und Wissensdeutung pflegte, konnte sich zu Recht auf kulturell hoch geschätzte, von wissenschaftlichen Leitfiguren beglaubigte Praktiken berufen und fand sich dennoch, meist unerwartet, unter die Pseudowissenschaftler eingereiht. Ein prominentes Beispiel für diese Verschiebung ist die ‚wissenschaftliche‘ Esoterik, die durch diese Verschiebung von Normalitätsgrenzen überhaupterst entstand. … Das dahinter stehende anthroposophische Wissenschaftsverständnis gründete in dem Anspruch auf epistemologische Objektivität, die eine an die naturwissenschaftliche Erkenntnis angelehnte ,höhere‘ Erkenntnis ermöglichen und in der kulturellen Anwendung die Unsicherheiten historischer Kritik durch Einsicht in das transhistorische Weltgedächtnis überwinden sollte. Dieses Programm objektiver Erkenntnis hatte Steiner … in seinem Idealismus der 1880er Jahreentwickelt, aber er hat es mit theosophischer Hilfe in ein esoterisches Programm überführt. Dessen Herzstück war die Annahme einer ‚geistigen Welt‘, die Steiner glaubte, ‚objektiv‘ erkennen zu können und durch deren Wirkungen er die Lebenswelt (also auch die Praxisfelder) ,befruchten‘ wollte. Dies war eine explizit gegen den Materialismusdes 19. Jahrhunderts gerichtete Position. Die hier interessierende wissenschaftshistorische Pointe war sein Anspruch, diese ‚Erkenntnis der höheren Welten‘ prinzipiell mit der gleichen Verlässlichkeit wie die Naturwissenschaften erreichen zu können. Die Naturwissenschaft mochte andere Verfahren und andere Erkenntnisbereichebesitzen, aber in ihrer strukturellen Empirizität solltedie ,höhere Erkenntnis‘ der naturwissenschaftlichen nicht nachstehen. Aus Glaube sollte Wissen, aus Weisheit Wissenschaft werden, ‚Anthroposophie‘ eine quasi naturwissenschaftliche Geisteswissenschaft sein. Steiner gehört damit in den Kontext jener Versuche im19. Jahrhundert, die angesichts der Dominanz und der Erfolge naturwissenschaftlicherMethoden Geisteswissenschaft unter Rückgriffauf naturwissenschaftliche Begründungs- und Geltungsansprüchekonzipierten.“ (Helmut Zander: Esoterische Wissenschaft um 1900 – „Pseudowissenschaft“ als Produkt ehemals „hochkultureller Praxis“, in: Dirk Rupnow u.a. (Hg.): Pseudowissenschaft -Konzeptionen vonNichtwissenschaftlichkeit in der Wissenschhaftsgeschichte, Suhrkamp Verlag, Frankfurt a.M. 2008, S. 77-81 – Hervorhebungen AM)

Was so als religiöse und auch wissenschaftshistorische Erscheinungsform selbstverständlich Teil der abendländischen, gerade auch modernen Kulturgeschichte anzusehen ist, taugt aber schlecht als absoluter Maßstab für eine Erziehung in unserer nunmal leidlich pluralistischen Gesellschaft, gar eine demokratische Erziehung, eben weil beansprucht wird, sich an absoluten, metahistorischen Größen und nicht an aktuellen sozialen Umständen zu orientieren. So in etwa lautet jedenfalls Geuenichs Fazit – nach einer ausführlichen, sachlichen und angenehm unpolemischen Darstellung der waldorfpädagogischen Anthropologie und Lehrpläne natürlich (eine ausführlichere inhaltliche Zusammenfassung habe ich in einer Rezension für info3 geschrieben: „Bewährtes überdenken“ – Waldorf und die „Schule von Morgen“ aus der Sicht eines Demokratiepädagogen), die sich neben der Analyse von einigen Vorträgen Steiners v.a. auf die Erziehungswissenschaftler Klaus Prange und Heiner Ullrich, die Waldorfpädagogin Caroline von Heydebrand, die sicher überzogen angriffslustigen, aber anthroposophische Problembereiche nahezu seismographisch abtastenden Darstellungen von Peter Bierl und den auch von mir gern zitierten Wissenschaftshistoriker Helmut Zander stützt. Dabei fördert die Analyse nichts fundamental Neues über die bekanntlich bereits sehr ausführlich diskutierte Waldorfpädagogik zutage, zeichnet sich aber durch eine umfassende und zugleich schlichte, souverän auf wichtige Kerntmotive reduzierte  Darstellung aus.

„Hier soll es nicht darum gehen, die genannten positiven Aspekte der Waldorfpädagogik zu verdrängen oder zu negieren. Wie jedoch dargestellt wurde, können diese teilweise durchaus positiven Praktiken nicht losgelöst von der theoretischen Basis betrachtet werden. … Den in dieser Arbeit gestellten Anforderungen an Bildung und Schule kann die Waldorfpädagogik höchstens partiell in einzelnen Praktiken des schulischen Alltags erfüllen, jedoch widersprechen Teile der ihr zugrunde liegenden theoretischen Konzeption einer Ausrichtung der Pädagogik an Aspekten einer im hier definierten Sinne demokratischen Erziehung zur kritischen Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen. … Die Sicht auf die Individuen entspricht nicht deren vielfältigen Erfahrungen, sozialen Kontexten und unterschiedlichen Stärken und Schwächen, sondern der Passung zu diesen als allgemeingültig angenommenen Gesetzen.“ (Geuenich: Die Waldorfpädagogik im 21. Jahrhundert, S. 144-157 – Hervorhebungen AM)

Über so manche Einzelheit von Stephan Geuenichs „kritischer Diskussion“ könnte mensch sicherlich und zurecht streiten, etwa die mangelnde Berücksichtigung der Relevanz von Steiners Dreigliederungskonzept für die Waldorfpädagogik, oder, wie sinnvoll es ist, sich bei der ansonsten und wohl aus diesem Grund sehr sachlichen Darstellung von Steiners Rassenlehre (vgl. Die Philosophie der Un-Freiheit, Rudolf Steiners Rassenlehre) ausschließlich auf Helmut Zanders „Anthroposophie in Deutschland“ zu stützen, ohne aber auch nur einen einzigen rassentheoretischen Text Steiners selbst zu begutachten. Aber das sind, wie gesagt, Details: Das Buch bleibt eine handfeste Auseinandersetzung.  Auch, wer sich mit den aktuellen Ereignissen und Debatten in der Diskussion um Waldorfpädagogik und Anthroposophie interessiert, kommt auf seine Kosten: Schon im Vorwort, aber auch im weiteren Verlauf seiner Untersuchung kommentiert Geuenich sehr differenziert, wenn auch teils mit spitzer Feder allerlei Publikationen von KritikerInnen und BefürworterInnen der Waldorfschulen bis ins Jahr 2008, wie das von Jens Heisterkamp und Ramon Brüll verfasste „Frankfurter Memorandum“ (vgl. Ausrutscher oder Rassenlehre), das viele KritikerInnen als unzureichend und viele AnthroposophInnen als überzogen kritisch empfanden [1] oder das heiß diskutierte, aber in Darstellung und Inhalt (wie auch Geuenich darlegt) sachlich schwache bis unseriöse und in der Polemik nurnoch anstrengende „Schwarzbuch Waldorf“ von Michael Grandt [2] (vgl. Pleiten, Plagiate, Pech und Pannen und zu Grandt allgemein nicht minder polemisch, aber aufschlussreich den Eintrag bei esowatch.com).

Es bleibt abschließend zu hoffen, dass diesem Buch künftig ein wenig mehr Aufmerksamkeit zuteil wird, als bisher, sowohl für die öffentliche als auch die universitäre Debatte – ganz zu schweigen von der waldorfinternen Auseinandersetzung, wo zwar die kritische Reflexion der Praxis inzwischen eingekehrt, aber die Beschäftigung mit der pädagogischen Theorie noch in den „Kinderschuhen“ ist.

Siehe auch meine auch im Artikel schon mehrfach verlinkte Rezension in info3 10/10 sowie die zwei als „Anhang“ angefügten Zitate in den Fußnoten.


Anhang in Form von „Fußnoten“ …

… und als Beispiel für Stephan Geuenichs fundierten Überblick zur „Waldorf-Debatte“ an zwei Beispielen aus dem Jahr 2008.

[1] Stephan Geuenich über das „Frankfurter Memorandum“ von Ramon Brüll und Jens Heisterkamp: „In diesem Memorandum setzen sich zwei Anthroposophen mit dem Vorwurf auseinander, ‚der Gründer der Anthroposophie Rudolf Steiner … sei Rassist gewesen oder habe rassistisch gefärbte Ansichten vertreten‘ (Memorandum, S. 3) … die Reaktionen aus der anthroposophischen Bewegung auf dieses Vorhaben sind interessant: Von der generellen Ablehnung des Vorhabens, sich mit Rassismus-Vorwürfen auseinanderzusetzen …, über die Position, das Problem möglicher(r) diskriminierende(r) Äußerungen Steiners anzuerkennen, jedoch dies nicht öffentlich zu diskutieren und stattdessen die konstruktiven Beiträge Steiners hervorzuheben, bis zur Einstellung, eine eigene kritische Aufarbeitung des Themas zu fokussieren und auszuarbeiten, ist alles vertreten (Memorandum, S. 16).“ (Geuenich: Die Waldorfpädagogik, S. 4) „Demgegenüber (der bis heute auffindbaren anthroposophischen „Rechtfertigung“ von Steiners rassistischen Äußerungen, vgl. dazu u.a. „Der Europäer“Ravagli, die Rassen und die Rechten – AM) steht jedoch die beginnende Auseinandersetzung mit problematischen Äußerungen: Als aktuellstes Beispiel ist das Frankfurter Memorandum zu nennen, in dem … diverse Aussagen Steiners betrachtet und teilweise als ‚bedauerlich‘, aber auch irreführend, fraglich und diskriminierend angesehen [werden]. Das größte Problem an diesem Memorandum sehe ich darin, dass hier zwar einzelne Aussagen aus dem Gesamtwerk, das 89.000 Seiten umfasst, kritisch betrachtet werden, jedoch eine darüber hinausgehende kritische Beschäftigung mit Steiner, auf Basis einer bewusst eingenommenen Distanz, nicht geschieht. Zwar werden seine als diskriminierend erlebten Äußerungen in den historischen Kontext gestellt, wobei eine generelle Einordnung …, wie zum Beispiel die Tatsache, dass Steiner seine (Rassen-)Theorie auf die Basis populärwissenschaftlicher Literatur stellte, … nicht vorgenommen wird. Trotz dieser teilweise fraglichen Äußerungen und Ansichten, die in diesem Memorandum vertreten werden, muss der Verweis auf die Gefahren des potentiellen Chauvinismus (Memorandum, S. 13), sowie auf einen ‚latenten Antisemitismus‘ (ebd., S. 6) in der Anthroposophie anerkannt werden. … Erste Schritte in diese Richtung sind somit gemacht worden, jedoch darf hier nicht stehen geblieben werden, gerade mit Blick auf eine plurale, demokratische Gesellschaft, in der Kritikfähigkeit und -bereitschaft fundamental für eine auf gesellschaftskritischer Basis stehender aktiver Beteiligung aller sind.“ (Geuenich, S. 131f.).

[2] Stephan Geuenich über Michael Grandts „Schwarzbuch Waldorf“ (Gütersloh 2008): „Aus mehreren Gründen ist das Buch dazu geeignet, exemplarisch den aus wissenschaftlicher Sicht nicht zu vertretenden, sowie in der Debatte wenig weiterführenden Umgang mit der Waldorfschule in populärer Sachliteratur aufzuzeigen: 1. Grandt arbeitet methodisch fraglich; so beachtet er beispielsweise den Kontext von Zitaten nicht, generiert auf Basis einzelner Aussagen umfassende Urteile und die Quelenarbeit ist mangelhaft. 2. Grandt bezeichnet sich selbst als ‚Fachberater für die Themenbereiche Nationalsozialismus, Scientology, Sekten, Satanismus und Anthroposophie‘ [Buchumschlag des „Schwarzbuchs“ – AM]. Dem entgegen steht seine Tätigkeit: neben zahlreichen populären Sachbüchern schreibt Grandt Artikel für den Kopp-Verlag. Dabei geht es z.B. um den Beweis der Existenz von UFOs, oder um das verschwörungstheoretische Gerede von einer „Israel Lobby“. Passend dazu vertreibt der Kopp-Verlag diverse verschwörungstheoretische und esoterische Bücher. Vor diesem Hintergrund mutet es dann doch merkwürdig an, wenn bei Grandt selbst zu lesen ist: ‚Die Anthroposophie … ist aufgrund ihrer okkult-esoterisch-kosmischen Ausrichtung wissenschaftlich nicht haltbar.‘ [„Schwarzbuch“, S. 209]. Auch wenn Grandt einen ersten Einblick in die Waldorfschule (…) gibt, sind Aussagen wie folgende auf Basis der erwähnten fragwürdigen Vorgehensweise verständlich: ‚Einziges Ziel der Publikation von Grandt ist es, mit exotischen Zitaten zur Anthroposophie die Waldorfschulbewegung zu verunglimpfen und damit Geld zu verdienen.‘ [PM des BdFW, 5.9.2008]. Für eine wissenschaftliche Auseinandersetzung ist dieses Buch auf keinen Fall geeignet. Auch das Gütersloher Verlagshaus, in dem das Buch erschienen ist, vertreibt überwiegend religiöse Literatur und kann einem pädagogischen Anspruch nicht genügen.“ (Geuenich: Die Waldorfpädagogik, S. 4f. )

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„Wie durch eine dünne Wand“ – Schizotypie und Sublimierung in Steiners „Lebensgang“, Pädagogik und den „Mysteriendramen“ Bilder und Sachen. Wege und Irrwege zeitgenössischer Anthroposophie

23 Kommentare

  • 1. Andreas Lichte  |  28. September 2010 um 8:53 pm

    Anmerkung AM

    Kommentar wurde auf Bitten von Michael Mentzel rausgenommen, weil sich darin juristisch beanstandbare Äußerungen über seine Person befanden.

  • 2. Felix Hau  |  29. September 2010 um 12:02 am

    „Anhang in Form von ‚Fußnoten'“ – *Tränen lach*.

    • 3. Andreas Lichte  |  29. September 2010 um 7:18 am

      „dass Du diese Versuche auch noch zu missbilligen scheinst.“

      mir doch egal, wenn du mit dem „bekloppten Autor“ in die Sekten-Kiste steigst, wenn du drauf stehst …

      „bekloppter Autor“: Felix Hau über Felix Hau

      Anmerkung AM

      Dazu, bevor wir in der Kiste verschwinden, noch kurz vier Impressionen:

      – Dieser Kommentar von dir ist zwar publizistisch und karikaturistisch wunderbar verwertbar, hat aber wieder nichts mit dem Thema zu tun 😉

      – „Bekloppter Autor“: Wie das mit der Ironie läuft, ist dann immernoch nicht so richtig angekommen?

      – Wäre dir irgendwas davon egal, wäre es ja NOCH eigenartiger, dass du darauf so emotional abgehst.

      – Habe ich jemals dem Anthro-Vorwurf zugestimmt, du seiest irgendwie „evangelikal“ oder „religiös voreingenommen“ o.ä., weil du mit Pfr. Thomas Gandow zusammengearbeitet hast oder wegen des Alten Steckenpferdes mit dem „Die Welt in meinen Füßen“-Artikel (Andreas Lichte zum ICH-Zentrismus der Anthroposophie: „Damit wird der christliche Schöpfergott faktisch entsorgt. Als Christ fühlt man sich an das Wort der Schlange erinnert: ‚Ihr werdet sein wie Gott …’“ (1. Mose 3,5))? Nein, weil die Unterstellung nämlich Quatsch und nur eine Ausrede wäre, um sich nicht mit dem auseinanderzusetzen, *was* du (unabhängig vom jeweiligen Forum und Beispiel) sagst. Deine Sektenkistenunterstellung ist ein unerwarteter, aber enttäuschender neuer Tiefpunkt deiner Argumentation.

      Fazit derselbe wie bei allen anderen Kommentaren: GEH DOCH MAL INHALTLICH AUF DAS EIN, WAS ICH SCHREIBE. Diesmal war es das Buch von Stephan Geuenich. Schaffst du es, dieses (bzw. die Rezension) inhaltlich zu kommentieren?

    • 4. Andreas Lichte  |  4. Oktober 2010 um 8:22 am

      „Habe ich jemals dem Anthro-Vorwurf zugestimmt, du seiest irgendwie „evangelikal“ oder „religiös voreingenommen“ o.ä., weil du mit Pfr. Thomas Gandow zusammengearbeitet hast ,,,“

      genau dieser bullshit kommt vom „bekloppten Autor“ Felix Hau & Co. – Sagst du jetzt vielleicht wieder, dass ich nicht verstehe, wenn etwas „Ironie“ ist?

      Du arbeitest mit Leuten zusammen, die total gaga sind, wie Felix Hau. Man muss ja auch total gaga sein, um irgendetwas am geisteskranken Rudolf Steiner gut zu finden:

      “Die Menschen würden ja, wenn die Blauäugigen und Blondhaarigen aussterben, immer dümmer werden, wenn sie nicht zu einer Art Gescheitheit kommen würden, die unabhängig ist von der Blondheit. Die blonden Haare geben eigentlich Gescheitheit.”

      “Geradeso wie sie (die Blonden) wenig in das Auge hineinschicken, so bleiben sie im Gehirn mit ihren Nahrungssäften, geben ihrem Gehirn die Gescheitheit. Die Braunhaarigen und Braunäugigen, und die Schwarzhaarigen und Schwarzäugigen, die treiben das, was die Blonden ins Gehirn treiben, in die Augen und Haare hinein. Daher werden sie Materialisten, gehen nur auf dasjenige, was man sehen kann, und es muss das durch geistige Wissenschaft ausgeglichen werden. Man muß also eine Geisteswissenschaft haben in demselben Maße, als die Menschheit mit der Blondheit ihre Gescheitheit verliert. Wir haben nicht zum Spaß diesen Bau, das Goetheanum, hierhergebaut”

      Rudolf Steiner

      Anmerkung AM

      Genau, das ist Bullshit! Und im Umkehrschluss erzählst du auch welchen. Das ist nicht so richtig schlau oder zumindest nicht gerechtfertigt von dir, oder gar auch „gaga“?^^

      So wie der „geisteskranke“ Steiner oder die durchgedrehte Verrückte Hannah Arendt?

      „Der neuzeitliche Rassismus ist auch auf die Begegnung der Europäer mit Menschen zurückzuführen, die der dem Menschlichen eigenen Realität ganz und gar ermangeln. Er entspringt aus dem Schrecken vor den Menschen Afrikas, der tiefen Angst vor einem fast ins Tierhafte, nämlich wirklich ins Rassische degenerierten Volk, … dem Entsetzen, das den europäischen Menschen befiehl, als er Neger … kennenlernte … ganz geschichts- und tatenlose Menschen, … die sich weder eine Welt erbaut noch die Natur in irgendeinem Sinne in ihren Dienst gezwungen haben.“ (Arendt: Elemente und Ursprünge totalitärer Herrschaft, München 1986, 310-323)

      Oder dieser durchgeknallte Kant:

      „Die Mohren .. haben eine dicke Haut, weshalb man sie denn auch nicht mit Ruten, sondern gespaltenen Röhren peitscht, wenn man sie züchtigt, damit das Blut einen Ausgang finde und nciht unter der dicken Haut eitere.“

      Lauter Verrückte hier.

      Darf ich die Hoffnung aufgeben, dass du dich inhaltlich äußerst?

    • 5. Andreas Lichte  |  4. Oktober 2010 um 10:46 am

      der – offensichtliche – Unterschied:

      von Steiner gibt es AUSSCHLIESSLICH geisteskrankes Gestammel.

      Im übrigen habe ich kein Problem damit, wenn du deine Aktivitäten auf Kant & Co. verlagerst. Oder eine ganz neue Laufbahn einschlägst:

      „Andreas Lichte zitiert Rudolf Steiner: »Der Mensch steht der Außenwelt gegenüber. Das Geistig-Seelische strebt danach, ihn fortwährend aufzusaugen. Daher blättern wir außen fortwährend ab, schuppen ab. Und wenn der Geist nicht stark genug ist, müssen wir uns Stücke, wie zum Beispiel die Fingernägel, abschneiden, weil der Geist sie, von außen kommend, saugend zerstören will.«

      Ruhrbarone: Was soll das sein? Der Heilige Rudolf, Schutzpatron der Maniküren?“

      Quelle: http://www.ruhrbarone.de/waldorfschule-vorsicht-steiner/

      Anmerkung AM

      Würdest du deine Aktivitäten auch mal ein bisschen verlagern, ausweiten oder auf dem aktuellen Stand halten, wäre ich auch glücklich. Wir können uns das ja beide als guten Vorsatz fürs neue Jahr aufschreiben 😀

  • 6. Andreas Lichte  |  29. September 2010 um 7:21 am

    „Andreas, poste, was du zu sagen hast, doch einfach in einem Kommentar, dann bleibt es übersichtlicher und dann kannst du dir auch Mühe geben, was Zusammenhängenderes zu formulieren.“

    „dann bleibt es übersichtlicher“: Blödsinn!

    Es war übersichtlich, bis du alles zu einem Kommentar verrührt hast. Plus deine unsäglich langen Anmerkungen im selben Kommentar: kannst du auch SCHREIBEN?

    Anmerkung AM

    Okay – zur Demonstration diesmal in mehreren verschiedenen Komentaren gelassen. Ergebnis: Dein Text ist jetzt auch nicht grade kurz oder übersichtlich geworden, nur in zahlreiche Kommentare zersprenkelt, Zusammenhang fehlt jetzt völlig. Die bedeutsamere Frage scheint mir gerade: Kannst du nicht LESEN? Oder willst du nicht?

  • 7. Andreas Lichte  |  29. September 2010 um 7:26 am

    „Stattdessen kommt zum x. Mal Michael Mentzel“:

    richtig, Mentzel kommt von DIR. Siehe deinen Artikel. Wenn du nicht in der Lage bist, Mentzel richtig einzuordnen: DEIN PROBLEM.

    Das ist alles so gaga. gaga. gaga. gaga.

    Wie du dir solche Mühe gibst, aus diesem ganzen Anthro-Wahn und seinen durchgeknallten Protagonisten irgendetwas sinnvolles zu machen …

    Anmerkung AM

    Nun mein Lieber, Du hast Mentzel in den Kommentaren breitgetreten, in meinem Artikel habe seinen Kommentar im ersten Absatz erwähnt, der darauf hinauslief, dass ich diese Debatten *nicht* lesenswert und für die eigentliche Diskussion minder relevant finde. Aber statt dem folgenden inhaltlich relevanten Teil hast Du dir natürlich wieder ihn rausgegriffen. Und ebendas wollte ich damit ausdrücken

    Weitere Anmerkung AM

    Kommentar ist wieder drin, nachdem Michael Mentzel mich freundlicherweise darauf hinwies, dass diese zweite Löschung ein Missverständnis meinerseits war. Die hier geäußerten Beleidigungen seien im Gegensatz zu den im ersten geäußerten nicht juristisch beanstandbar und daher doch zu veröffentlichen.

  • 8. Andreas Lichte  |  4. Oktober 2010 um 10:48 am

    „Darf ich die Hoffnung aufgeben, dass du dich inhaltlich äußerst?“

    ich habe mich inhaltlich geäussert. Einmal mehr dein Problem, wenn der Inhalt so gaga ist:

    Ich habe keine Schule gegründet, die auf den Phantasmagorien des geisteskranken Rudolf Steiner gründet.

    Anmerkung AM

    Oh. Hast du? Wo? Ich hab nur Mentzel, jede Menge Ge-gaga und ein ganz kurzes Sätzchen zu Klaus Prange mitgekriegt. Meintest du letzteres?

  • 9. Andreas Lichte  |  5. Oktober 2010 um 9:32 pm

    @ Ansgar Martins

    du schreibst:

    „1. Andreas Lichte | 2010/09/28 at 8:53 pm

    Anmerkung AM
    Kommentar wurde wegen in-Aussicht-Stellung juristischer Schritte rausgenommen.“

    Ich bezweifle ganz stark, dass der Anthroposoph Michael Mentzel mit einer Klage gegen Ansgar Martins Erfolg gehabt hätte: Das, was ich geschildert habe, kann ich belegen. Du also auch. Ich habe dir gerade die entsprechende mail geschickt.

    Möchtest du Michael Mentzels „Lü…“-Geschichten“ immer noch als „Ironie“ bezeichnen?

    Anmerkung AM

    Um die Kirche im Dorf zu lassen und um zu zeigen, dass es zur Klage glücklicherweise eher nicht gekommen wäre, ein Auszug aus Michael Mentzels Mail vom 5.10. um 11.06 (Erlaubnis, das zu zitieren in einer Mail vom 6.10.10 um 7.39):

    „In der Tat nehme ich A. Lichte schon seit geraumer Zeit nicht ernst und beschäftige mich nur mehr satirisch mit ihm, was Sie ja auch richtig bemerkt haben. Die Lust an der Auseinandersetzung mit diesem Herrn will ich Ihnen natürlich nicht vermiesen, möchte jedoch darauf hinweisen, dass ich den o.g. Kommentar keinesfalls so hinnehmen werde. Ich bin allerdings kein Freund von juristischen Auseinandersetzungen.“

    Ironie ist Ironie, ob sie inhaltlich adäquat ist, ist kein Kriterium für eine Formulierungsart. Und wenn Herr Mentzel in der von mir oben als „ironisch“ bezeichneten Einleitung zu einem Artikel (nichts von „Geschichten“) schrieb:

    „Damit nun der Waldorf-Werklehrer und selbsterannte Sachverständige in Sachen Anthroposophie Andreas Lichte nicht länger greinen und seine kostbare Zeit mit dem Verfassen neuer „Neuigkeiten“ bei den Ruhrbaronen verbringen muss, haben wir keine Kosten und Mühen gescheut…“

    Kann das wohl kaum ernstgemeint sein, es sei denn,

    1. Du hast tatsächlich gegreint
    2. Deine Zeit ist Mentzel „kostbar“
    3. Er hatte „Kosten und Mühen“ beim Einstellen des Artikels.

    Ich wage doch alle drei arg zu bezweifeln und folgere deshalb, es war weniger eine Sachaussage denn Ironie, wie gesagt, unabhängig davon, ob du den Inhalt adäquat findest oder was du sonstwie finden magst.

    • 10. Andreas Lichte  |  5. Oktober 2010 um 9:37 pm

      … zur Wirkstätte des Anthroposophen Michael Mentzel, der Aussagen über sein Wirken durch Androhung von juristischen Schritten zu verhindern sucht:

      http://www.ruhrbarone.de/waldorfschule-schloss-hamborn-das-anthroposophische-zentrum-in-ostwestfalen/

      „Waldorfschule Schloss Hamborn, das anthroposophische Zentrum in Ostwestfalen

      (…) „Von hier dringt niemals etwas nach draussen!“ (…)“

      Anmerkung AM

      Zur Klärung: Mentzel versuchte nicht, Aussagen über ein „Wirken“ auf Schloss Hamborn zu verhindern. Das Thema war ein anderes.

    • 11. Andreas Lichte  |  7. Oktober 2010 um 10:27 am

      … Ansgar Martins, Verteidiger des hardcore-Anthroposophen Michael Mentzel …

      stell doch einfach die von dir gelöschten Kommentare wieder ein, dann kann sich jeder selber ein Urteil bilden. Laut Ansgar Martins will Michael Mentzel ja auch gar nicht juristisch gegen dich vor gehen:

      warum hast du die Kommentare dann überhaupt gelöscht?

      Anmerkung AM

      😀 Andreas was bringt dich denn plötzlich auf den Gedanken, Mentzel wollte MICH verklagen? 😀 Wenn, dann wäre es doch um dich gegangen, bzw es geht in dem rausgenommenen Kommentar um eine Bezeichnung, die DU ihm beigelegt hast^^

      …Andreas Lichte, Jenseits von Wahrheit und Wirklichkeit?…

      Das Dilemma, du schienst es doch verstanden zu haben, waren gewisse „juritisch beanstandbare Äußerungen“ (M.), die ihn betrafen und die rauszunehmen er mich aufgefordert hat. Nichts mit „Verteidigung“: Konfliktklärung. Nur leider eben – das muss ich zugestehen – nicht mehr so toll brauchbar für deine „Das ‚Wirken‘ Michael Metzels“-Kampagne^^

    • 12. Andreas Lichte  |  7. Oktober 2010 um 4:18 pm

      Ich hätte kein Problem damit, wenn Michael Mentzel wegen DIESES Kommentars gegen mich geklagt hätte …

      das hätte Michael Mentzel wohl auch endlich einmal mehr Öffentlichkeit gebracht, ausserhalb eingeschworener anthroposophischer Sekten-Kreise liest doch keiner „Themen der Zeit“.

      Du hast die Kommentare gelöscht, weil DU Angst hattest, jetzt den Beschützer zu geben … was träumst du eigentlich Nachts?

      Anmerkung AM

      Angst, dich zu beschützen? Oder ihn? Oder mich? Du kannst versichert sein, nicht von Dir oder den TdZ 😉 Et toi? Sicher von bösen Anthros… Ist der Wunsch, sinnfreie Auseinandersetzungen zu vermeiden, kein Motivationsgrund für dich?

  • 13. Andreas Lichte  |  9. Oktober 2010 um 8:12 am

    @ Ansgar Martins

    „Sicher von bösen Anthros…“

    lass dich vom Protegé Michael Mentzels, Lorenzo Ravagli, verklagen, und dann sehen wir mal, ob du immer noch so pseudo-ironisch – „böse Anthros“ – schreibst:

    „NPD und Waldorfschule: Über eine Zusammenarbeit, die nicht publik werden durfte II

    28. APRIL 2009

    NPD-BLOG.INFO hatte am 08. März 2009 einen Gastbeitrag von Andreas Lichte veröffentlicht. Darin ging es um die Arbeit des rechtsextremen Funktionärs Andreas Molau als Waldorflehrer sowie dessen Buchprojekt mit Lorenzo Ravagli, einem Vordenker der Waldorf-Pädagogik. Dieses Projekt hatte Ravagli kurz vor der Buchveröffentlichung im Jahr 2007 gestoppt – und es ist dem Anthroposophen offenbar noch immer unangenehm. So ging Ravagli wegen des Beitrags auf NPD-BLOG.INFO rechtlich gegen Andreas Molau vor, weil er in dem Interview Sätze aus dem Buch zitiert hatte. Und auch Autor Andreas Lichte sowie NPD-BLOG.INFO erhielten Post von Ravaglis Anwälten. Daher steht der Artikel “Über eine Zusammenarbeit, die nicht publik werden durfte” jetzt nur noch ohne die Zitate aus dem nicht veröffentlichten Buch von Andreas Molau sowie dem Anthroposophen Lorenzo Ravagli zur Verfügung. Hier der Artikel, die Zitate sind durch ein XXX gekennzeichnet: (…)“

    weiter: http://npd-blog.info/2009/04/28/npd-und-waldorfschule-uber-eine-zusammenarbeit-die-nicht-publik-werden-durfte/

    Anmerkung AM

    Achso, ich dachte, du würdest dich jetzt grade daran aufhängen, dass ich „juristischem“ Hickhack lieber aus dem Weg gehen wollte, jetzt findest du das auf einmal nicht mehr. Da Ravagli dich wohl kaum aufgrund etwaiger anthroposophischer Überzeugungen verklagt hat, sondern, weil in deinem Artikel auf Zitate veröffentlicht waren, die er nicht veröffentlicht sehen wollte, finde ich deine Begründung irgendwie nicht gerade einleuchtend.

    • 14. Andreas Lichte  |  10. Oktober 2010 um 9:58 am

      Du gehst „»juristischem« Hickhack“ mit vorbeugendem Gehorsam aus dem Wege, wo es nicht nötig ist:

      Michael Mentzel DROHT mit juristischen Schritten, und schon löscht du Kommentare. Nachträglich erklärst du auch noch, Michael Mentzel habe es ja gar nicht so gemeint, zitierst Michael Mentzel: „Ich bin allerdings kein Freund von juristischen Auseinandersetzungen.“

      Aua.

      .

      Lorenzo Ravagli, Michael Mentzels Protegé, liess seinen Anwalt eine einstweilige Verfügung schicken, ohne Drohung, ohne Vorankündigung. Weil Lorenzo Ravagli in meinem Interview mit Andreas Molau KORREKT zitiert wird.

      .

      Seitdem habe ich einen Anwalt, der mich schon im Vorfeld berät, zum Beispiel hier (im Artikel von dir verlinkt):

      „Waldorfschule: Detlef Hardorp, der Berlin-Brandenburgische Bullterrier der anthroposophischen Öffentlichkeitsarbeit“

      http://www.ruhrbarone.de/waldorfschule-„detlef-hardorp-der-berlin-brandenburgische-bullterrier-der-anthroposophischen-offentlichkeitsarbeit“/

      Zitat: „Mal sehen, was mein Anwalt sagt.“

      .

      Wenn du das alles „lustig“ findest, oder „ironisch“ …

      Um es noch einmal – abschliessend – zu sagen: Alleiniger Auslöser für diese Diskussion war deine völlig falsche Einschätzung Michael Mentzels zu Beginn deines Artikels. Wenn du diese Einschätzung um jeden Preis beibehalten möchtest, ist das deine Sache. Ich habe nicht die Absicht, das hier weiter zu diskutieren.

      Anmerkung AM

      „Unnötig“ ist an diesem Gespräch soziemlich alles.

      „Nachträglich“ habe ich nur deinen für mcih ziemlich überraschend nievaulosen Versuchen, mentzels Aktion als PR für deinen Schloss-Hamborn-Artikel zu benutzen (Andreas Lichte: „… zur Wirkstätte des Anthroposophen Michael Mentzel, der Aussagen über sein Wirken durch Androhung von juristischen Schritten zu verhindern sucht…“).

      „Alleiniger Auslöser“ und Zündstoff der Diskussion war deine völlige Missachtung dessen, was ich geschrieben habe – und ist es immernoch. Zu Beginn des Artikels habe ich, wie du dich gern jederzeit wieder überzeugen kannst, ÜBERHAUPT KEINE Einschätzung von Mentzels Person geliefert, DU hast NWA, die „Lügengeschichte“ und den ganzen anderen Mist ins Spiel gebracht und ununterbrochen repetiert. Was ich geschrieben habe, war, dass die in der Tat von mentzel verfasste Einleitung zum oben verlinkten Hardorp-Artikel ironisch ist. Denn: Sie war (und ist nach wie vor ;-)) ironisch, wie schon mehrere Male gesagt – und völlig unabhängig von Ravagli, NWA, „Lügen“ etc etc. Es ging lediglich um die Einleitung zu besagtem Artikel, die, wie schon zitiert folgende Sätze enthält:

      „Damit nun der Waldorf-Werklehrer und selbsterannte Sachverständige in Sachen Anthroposophie Andreas Lichte nicht länger greinen und seine kostbare Zeit mit dem Verfassen neuer „Neuigkeiten“ bei den Ruhrbaronen verbringen muss, haben wir keine Kosten und Mühen gescheut…“

      *Diese* Sätze SIND ironisch, oder willst Du mir erzählen, du glaubst, es hätte ihm WIRKLICH „Kosten und Mühen“ gemacht, den Artikel reinzustellen? HAST du am Ende wirklich gegreint? Ich wage doch beides arg zu bezweifeln. Wenn Du Lust hast, dich weiter selbst vorzuführen, indem du leugnest, dieser Absatz (wie gesagt: Keiner redet von NWA, anderen „Lügen“, Ravagli oder anderem, bzw nur du redest davon) sei ironisch formuliert, kann ich dein „Greinen“ auch mal in einem eigenen Artikel beschwören – du musst nur bescheid sagen. Auch ein weiterer „Gastartikel“ ließe sich machen ;-). Wenn du das nicht willst, weil du NICHT ge“greint“ hast, (was ich, wie gesagt stark annehme) umso besser, aber dann sind diese Worte von Mentzel eben nicht wörtlich, sondern (the never ending story…) ironisch gemeint worden, um sich über dich lustig zu machen (Wikipedia: „Die Ironie (griechisch εἰρωνεία eironeía, wörtlich „Verstellung, Vortäuschung“) ist eine rhetorische Figur, bei der sich der Sprecher verstellt und damit dennoch die Erwartung verbindet, dass der wahre Sinn seiner Äußerung verstanden wird…“). Davon ausgehend, dass diese These weiterhin korrekt ist und wir das nicht weiter klären müssen, weil wir es lächerlich lange schon besprechen, schließe ich mich daher gern und voller Herzenswärme deinem Schlusssatz an:

      „Ich habe nicht die Absicht, das hier weiter zu diskutieren.“

      Wäre mir zwar neu, dass du etwas NICHT weiterdiskutierst, aber umsomehr würde es mich freuen. Ich bin gespannt!

  • 15. Felix Hau  |  13. Oktober 2010 um 11:48 pm

    Meine Güte, Herr Lichte – kommt nichts im Fernsehen? Es gibt doch bestimmt inzwischen einen Grafikerkanal… ^^

    • 16. Andreas Lichte  |  14. Oktober 2010 um 8:06 am

      @ Felix Hau

      „Ironie“

      ganz eindeutig, wenn wir Ansgar Martins fragen. Ich würde natürlich weiterhin sagen: nur „Der Bekloppte Autor“ Felix Hau.

      Aber um die Frage zu beantworten: Mein Freund So-Ny hatte keine Zeit für mich.

      Anmerkung AM

      Oh, ich dachte, du wolltest die Themen ruhen lassen? Aber bitteschön…

      Zu Ironie sehr hilfreich ist im Zweifelsfall immer der einschlägige Artikel bei Wikipedia 😉

    • 17. A.  |  15. Oktober 2010 um 6:56 am

      gibt es auch einen einschlägigen Artikel zu „Bekloppt“ ?

      welches Synonym sollen wir für Felix Hau anwenden ?

      Anmerkung AM

      Tja Andreas, das könnten wir ja mal Felix fragen. Warum diesmal nicht unter vollem Namen?

    • 18. A.  |  15. Oktober 2010 um 11:04 am

      „Warum diesmal nicht unter vollem Namen?“

      weil ich keine Zeit hatte, habe „So-Ny“ versprochen, mich mehr um ihn zu kümmern …

      „das könnten wir ja mal Felix fragen“

      Du sprichst mit dem „Bekloppten Autor“ Felix Hau? Öffentlich? Du weisst doch: „Das internet vergisst nie“

      Anmerkung AM

      Achso. So-Ny ist sehr pflegebedürftig.

      Wenn mir jemand einen Strick daraus drehen wollte, dass ich mit Felix spreche (anbei: Das tu ich gern und im Übrigen fast so häufig, wenn auch noch nicht so lange, wie hier mit dir ;-)), müsste er/sie schon ausgesprochen unreflektiert blöde oder nur auf Aufmerksamkeit aus sein: Es geht in Sachdiskussionen für gewöhnlich um Argumente.

  • 19. Andreas Lichte  |  14. Oktober 2010 um 9:04 am

    @ Ansgar Martins

    „Ironie“ – weiteres Beispiel, ein literarisches Meisterwerk vom blog des „Bekloppten Autors“ Felix Hau, „Nachsichten aus der Welt der Anthroposophie“.

    Für den uneingeweihten Leser:

    ich frage mich, was „Norma“ oder „Sabrina“, „Regina“, „Annabel“ oder „Dunja“, mit mir zu tun haben, ich kenne sie nicht. Will sie auch gar nicht kennenlernen (Felix Hau auch nicht, aber das ist ohnehin dasselbe).

    ……………………………………………………….

    ANDREAS LICHTE VERTEIDIGT SICH: NUR HITLER TRAF UNTERSCHEIDUNGEN

    Geschrieben von Die geistige Welt in Lichte
    Sonntag, 21. Dezember 2008

    Tod Saddam Husseins gleich Tod eines Juden. Wer differenziert, ist Nazi.

    Es gibt einen schönen britischen Ausdruck für das Gehampel, das der Anthroposophenjäger Andreas Lichte derzeit aufführt. Er lautet „Talking myself into corners“.

    „Hitler“, schreibt eine gewisse „Norma“ oder „Sabrina“ im info3-Forum zur Verteidigung von Lichtes blödsinnigem Vergleich zwischen dem blutrünstigen Diktator Saddam Hussein und einer unschuldigen Grundschülerin gegen entsprechend differenzierende Hinweise, „Hitler hätte auch einen gravierenden Unterschied zwischen dem Tod eines Juden und eines arischen Soldaten eingeräumt.“

    Aha.

    Nun – jetzt wollen wir’s aber wirklich mal detailliert wissen: Wer, Herr Lichte, ist denn in diesem Beispiel „der Jude“? Wer der „arische Soldat“?

    Haben Sie nur mal wieder einen Ihrer Blackouts gehabt, sich ein bisschen vergriffen und ist also die kleine Grundschülerin „der Jude“? Muss sie die Rolle in Ihrer Phantasie einnehmen, damit Sie bemerken können, wie irre Sie sind? Ist Saddam Hussein einfach ein „arischer Soldat“?

    Oder ist es vielleicht, wie es der erneut vollkommen wahnsinnige Vergleich eigentlich nahe legt, tatsächlich so, dass Ihrer Ansicht nach Saddam Hussein „der Jude“ (dessen „verdienten“ Tod Hitler bejubelt hätte) und die kleine Grundschülerin der „arische Soldat“ ist (den Hitler für wertvoller hielt als einen Juden)?
    Und wer ist denn dann in Ihrer komparativen Groteske eigentlich Hitler, wenn der einzig einigermaßen Passende von Ihnen schon eine Statistenrolle zugewiesen bekommen hat – welche auch immer?

    Wollen Sie tatsächlich Ihren Vergleich zwischen dem Massenmörder Hussein und einer Grundschülerin betonen und deutlich machen, dass eine diesbezügliche Differenzierung einer derjenigen perfiden Akte ist, die nur ein Hitler fertig gebracht hätte?

    „Auch wenn Hussein ein Diktator und Mörder war, der seinen Tod für viele verdient hat“, schreibt „Regina“, „Annabel“ oder „Dunja“ weiter, „kann sich jemand mit einem gesunden Menschenverstand nicht empathisch darüber freuen.“

    Doch, doch, Herr Lichte. Es ist geradezu ein sprechendes Zeichen eines gesunden Menschenverstandes, der von allerlei merkwürdigen theistischen Vorstellungen und ihren indoktrinierten Sensationswirkungen, die Sie so gerne bei „den Anthroposophen“ verorten wollen, frei ist, wenn jemand sich von Herzen über den Tod der Bestie von Bagdad freuen kann.

    ……………………………………………………….

    wenn mir iregndjemand sagen kann, was „Die geistige Welt in Lichte“ eigentlich sagen will, gebe ich einen aus. Mein Anwalt hat den Text auch nicht verstanden. Wir waren uns einig, dass wir nicht dagegen klagen, ist doch ein schöner Beleg für „Bekloppter Autor“.

  • 20. Felix Hau  |  15. Oktober 2010 um 9:56 pm

    ;-))) – Herr Lichte, Sie sind eigentlich Hardcore-Anthro. Die befassen sich auch ständig mit alten Texten und glauben, sie könnten damit ’nen Blumentopf gewinnen.

    Anmerkung AM

    Felix, das find ich ein ziemlich schlechtes Argument. Dann wären sämtliche Anthroposophiekritiker_innen Anthros…^^ Aber welche *wirklich* „Alten“ Texte nimmt Andreas denn?

    • 21. A.  |  17. Oktober 2010 um 2:36 pm

      besser „Hardcore-Anthro“ als „Pädophiler“ wie Felix Hau: http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Felix_Hau

      Anmerkung AM

      Praktischerweise ist er aber weder das eine noch das andere. Auch nicht nach den esowatch-Zitaten, die ich im Übrigen auch nicht toll finde, genauso übrigens, und um mich mal auf dieses Niveau der Auseinandersetzung zu begeben, wie deinen nicht gerade rühmlichen Sexistenspruch bei unserem kleinen Stelldichein, „der größte italienische Frauenimporteur“ zu sein (Erlaubnis, das Gespräch zu zitieren, in einer Mail vom 21. Oktober 2009). Und warum habe ich dann in keinem Artikel vom „Macho Andreas Lichte“ oder was ähnlich Dümmlichem gesprochen? Weil es eben *total dümmlich* wäre. Es geht in Sachdebatten um Sachargumente. In diesem Sinne – wo ist der Bezug zum obigen Artikel? – beende ich vorerst diese Diskussion.

  • […] Stephan Geuenich, M.A.-Pädagoge, Lehrbeauftrager am Institut für Allgemeine Pädagogik und Bildungsforschung der Uni München und tätig als Behindertenassistent, Autor des Buches „Die Waldorfpädagogik im 21. Jahrhundert. Eine kritische Dikussion.“ […]

  • […] Zum Autor: Stephan Geuenich, M.A.-Pädagoge, Lehrbeauftrager am Institut für Allgemeine Pädagogik und Bildungsforschung der Uni München und tätig als Behindertenassistent, Autor des Buches “Die Waldorfpädagogik im 21. Jahrhundert. Eine kritische Dikussion.” […]

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Hallo allerseits,
Ich bin Ansgar Martins, geb. 1991 und war bis Juni 2010 Schüler an der FWS Mainz. Inzwischen studiere ich Religionsphilosophie, Soziologie und Geschichte in Frankfurt a. M. Dieser Blog ( dessen "Leitbild" ganz oben rechts ) ist mein persönliches Projekt, um die oft einseitigen und selbstgerechten Pro- und Contra-Positionen in der Debatte um die Waldorfpädagogik und Anthroposophie kritisch zu kommentieren. Ich hoffe, das gelingt, und freue mich über Rückmeldungen jeder Art!

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Da ich dieses Risiko gerade bei den bekannten Verstiegenheiten anthroposophischer Websites nicht eingehen will, distanziere ich, Ansgar Martins, mich hiermit vorsorglich von ausnahmslos allen Gestaltungen und Inhalten sämtlicher fremder Internetseiten, auch wenn von meiner Seite ein Link auf besagte Internetseite(n) gesetzt wurde.

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