Georg Wahrmunds Vorzeit-Früchte

13. April 2011 at 12:35 pm 11 Kommentare

(Gastartikel von Maria S. Kleinem-Esel)
ACHTUNG: Dieser Artikel enthält Spuren von Humor und könnte daher ihre religiösen Gefühle verletzen.

Man wende doch den Blick zur Vorzeit hin

Und prüfe, was in Menschenseelen lebte,
Bevor die Wissenschaft, die jetzt erblüht,
Auch nur als Keim sich offenbaren konnte.
Man wird dann finden, daß der Mystenbund
In dieser Stunde eine Tat vollbringt,

Die vorgezeichnet ist im Weltenplane.

– Georg Wahrmund, aus:
Rudolf Steiner: „Der Hüter der Schwelle“ (GA 14)
———
Sie meinen’s gut; doch sitzt ihr Streben nur
In obern Schichten ihres Seelenlebens.
So werde ich, was sie in Geistesgründen
An großen Schätzen unbewußt noch bergen,
Für lange Zeiten kräftig nutzen können.
– Dämon „Ahriman“
über Georg Wahrmund

 

  

Früchte (© Luc Viatour – Wikipedia Commons)

Die Katholische Kirche erklärt im jüngst erschienen „Jugenkatechismus“ „youcat“, dass Engel geistige Wesen und „für gewöhnlich nicht sichtbar“ seien (vgl. Von Engeln und Steuertricks). Auch die „ErziehungsKUNST, das Verbandsmagazin des „Bundes der Freien Waldorfschulen“, das an alle Waldorf-Elternhäuser verteilt wird, widmet sich gerade gewöhnlichermaßen „unsichtbaren“ Entitäten und berichtet über das ausgefallene Thema Elementarwesen. Diverse Autoren schreiben über die Wirkungen unsichtbarer Geister in der Natur. Auf der letzten Seite findet sich ein Beitrag aus der Feder eines ominösen „Georg Wahrmund“, der ohne Namensnennung den Religionswissenschaftler Helmut Zander (Autor diverser anthroposophiekritischer Schriften) aufs Korn nimmt und – passend zum Titelthema – als Zwerg beschreibt:

„Diese Autoren [Wahrmund glaubt möglicherweise an eine ganze Zander-Population oder sieht doppelt – d. Verf.] erinnern mich an den Autor mit  dem Blechschaden im Ätherleib [!]. … Es gibt ganz drollige Zwerge in den Wissenschaften: kauzige, putzige Kerlchen, manche mit Schnauzer, manche mit Glatze. Manche kennen sich anscheinend in Steiners Gesamtausgabe so gut aus, wie nicht einmal Steiner … Mancher Hochstapler fällt da wegen seines roten Tarnkäppchens gar nicht auf. Es ist wirklich lustig: Mein Zwerg flüstert mir ins linke Ohr, das sei eben heute so – in einer Zeit, wo sich der menschliche Verstand verselbstständigt hat …, da kann man nicht erwarten, dass das, was die Leute sagen und schreiben, noch Ausdruck ihrer Urteilskraft ist. Die Urteile bilden sich heute quasi von selbst, so als würden die Zwergenfingerchen von selbst schreiben und ihre Mündchen von selbst plappern.“ („Georg Wahrmund“: Ich glaub mich juckt ein Zwerg, Glossalie, ErziehungsKUNST 04/2011, S. 90).

Religionswissenschaftler Zander. Glatze, Schnauzer, „putzig“: eindeutig ein Zwerg!

Ich hoffe, dass diese befremdlichen Zeilen in genau diesem Sinne der Urteilskraft ihres Urhebers entspringen. Die Such-Funktion der ErziehungsKUNST-Website bringt noch mehr seltsame Artikel zutage. „Wahrmund“ scheint Gegner der medikamentösen Behandlung von AD(H)S zu sein, die ihm aufgrund von manchen fehlerhaften Diagnosen als Symptom für die Falschheit der modernen Kultur gilt:

„Was verleitet Fachleute und auch Laien dazu, Menschen, die in Wahrheit gesund sind, als krank einzustufen? Vermutlich die Tatsache, dass ihnen eine Vorstellung davon, was gesund ist, völlig abhanden gekommen ist. Warum das? Weil sich die Urteilsbildung so sehr vom realen Leben entfernt hat, dass dieses Leben inzwischen als abnormal erscheint. … Erinnert uns dies an etwas? Richtig! Wir können diagnostizieren: was hier stattfindet, ist die Umformung der Realität nach Maßgabe einer Ideologie. Das Wesen einer Ideologie ist, dass sie die Wirklichkeit nicht so sieht, wie sie ist, sondern sie so umdeutet, dass sie als etwas anderes erscheint. »Lüge ist Wahrheit«, »Krieg ist Frieden«, – Gesundheit ist Krankheit, Krankheit Gesundheit.“ (Hyperaktive Diagnostiker)

Die Kehrseite, dass viele von AD(H)S Betroffene die nötigen Medikamente nicht von Krankenkassen erstattet bekommen bekommen, u.a. weil das fälschlich als „Lerndoping“ verunglimpft wird (und dass dies auch dank der Verlautbarungen von „hyperaktiven Diagnostikern“ aus den Reihen der antizivilisatorischen Wir-wollen-weg-von-der-bösen-Apparatmedizin-Fraktion so ist) scheint ihm dagegen so unwichtig, dass er es gar nicht erwähnt. Und  „Wahrmund“ tritt schließlich auch als Demokratiekritiker auf:

„Der eigentliche Skandal ist, dass eine der wichtigsten Fragen überhaupt: die Zukunft unserer Kinder, von wechselnden demokratischen Mehrheiten abhängt. Demokratie ist gut und schön, aber nur dort, wo sie am Platz ist. Und am Platz ist sie nicht, wenn es darum geht, zu entscheiden, wie unsere Kinder am besten erzogen werden, wie sie körperlich, seelisch und geistig gebildet werden. Das ist eine Frage der Menschenerkenntnis, der Entwicklungspsychologie, einer pädagogischen Einsicht, die den gesamten Menschen in den Blick nimmt.“ (Hamburger Schlachten – im Original keine Hervorhebung)

„Erkenntnis“ und „Einsicht“ werden hier mit jenem exklusiven anthroposophischen Anspruch, die Wahrheit für sich gepachtet zu haben, gebraucht, den Rudolf Steiner, bis heute praktisch unangefochtener Guru der Anthroposophie, in dem Sätzlein kurzfasste: „Ebenso wie man nicht diskutieren kann, ob die Winkelsumme eines Dreiecks so oder so viel Grade hat, ebensowenig kann man diskutieren über höhere Wahrheiten. … Wer erkannt hat, der kann nicht mehr verschiedener Meinung sein. Man hat erkannt, oder man hat nicht erkannt.“ (GA 93, 1991, S. 111) Es fragt sich freilich, wie dann mit faktisch konkurrierenden Wahrheitsansprüchen verschiedener Personen und Parteien umgegangen werden müsste. Gesetzt den Fall, Steiner wäre mit Montessori, Freinet, Götze und anderen esoterisch schicken Reformpädagogen an einen Tisch gesetzt worden, um das „wahre“ Wesen des Kindes zu bestimmen – eine Einigung hätte es nie gegeben, da alle die tiefste Einsicht zu besitzen glaubten. „Wahrmunds“ Artikel ist ein mustergültiges Beispiel für diese anthroposophische Politikauffassung, die ich und andere schon im Museum gewähnt hatten. Anders als heutige Propagandisten der Steinerschen Politutopie der „Sozialen Dreigliederung“, die eine Art Laizismus oder ein Bedingungsloses Grundeinkommen oder die Etablierung von Plebisziten zum Ziel haben, wird hier Dreigliederung scheinbar noch als „Alternative zur Demokratie“ (Peter Staudenmaier) verstanden.

Zuletzt war „Wahrmund“ mit einer positiven Rezension zu Uwe Werners neuem Buch „Rudolf Steiner zu Individuum und Rasse“ aufgefallen, in der er ebenfalls den Anthroposophiekritiker Helmut Zander im Visier hatte, der „seine eigene verdeckte Agenda“ verfolge, statt objektiv zu forschen. Dabei verwies „Wahrmund“ auf den umstrittenen anthroposophischen Publizisten und Lorenzo Ravagli (seit 2005 Redakteur der „Erziehungskunst“, in der auch „Wahrmunds“ Artikel erscheinen) und dessen Buch „Zanders Erzählungen“. Lustigerweise findet sich dort ebenfalls die Diagnose: „verdeckte Agenda“ (S. 24). Und es bleibt nicht bloß bei textlichen Parallelen.

Wer ist Wahrmund?

„Georg Wahrmunds“ Erziehungskunst-Artikeln sind interessanterweise und anders als bei sonstigen Gastautoren dieser Zeitschrift, keine Autorennotizen beigefügt. Es mag zudem verwundern, dass Anthroposophen nicht mehr nur höhere Einsichten beanspruchen, sondern auch noch so heißen („wahrer Mund“). Aber dem ist gar nicht so – der Name Georg Wahrmund bezeichnet keine reale Person (abgesehen von einem Freiburger Verleger Johann Georg Wahrmund, der allerdings im 17. Jahrhundert lebte), sondern ist ein Pseudonym und aus dem Werk des anthroposophischen „Obergurus“ Rudolf Steiner kopiert:

Wahrmund ist eine Figur aus Steiners „Mysteriendrama“ „Der Hüter der Schwelle“. In seinen Mysteriendramen, die zu schreiben Steiner von seiner zweiten Frau und dem französischen Theosophen Edouard Schuré angeregt wurde, sehen Anthroposophen die dramaturgisch-dichterische Umsetzung innerseelischer Prozesse auf dem Pfad der Erleuchtung. Interessant ist, dass einige Beziehungen und Geschehnisse in diesen Dramen autobiographische Momente Steiners wiederspiegeln (vgl. Wie durch eine dünne Wand). Die Figurenfolge ist komplex, (fast) alle aber streben den „Pfad der Einweihung“ an und kommen mehr oder minder vorwärts, worüber ellenlange Erkenntnisdialoge Auskunft geben. Überdies sind manche Figuren, die in späteren Dramen auftauchen, in Steiners Skript wiedergeborene Seelen (bzw. „Ich“e) aus früheren Dramen, was die Personenkonstellation freilich nicht übersichtlicher macht.

Die Nebenrolle „Georg Wahrmund“ ist beispielsweise die Reinkarnation eines Bauern oder einer Bäuerin aus einem anderen, zeitlich früher angesetzten Mysteriendrama, der „Prüfung der Seele“. Besagte Bäuerinnen und Bauern (insgesamt zwölf) sind in der „Prüfung der Seele“ nur durchnummeriert aufgetreten und lassen einige judeophobe Sentenzen über „den Juden Simon“ ab. Diesen lässt Steiner entgegen der „bäuerlichen“ Vorurteile, von denen er sich offenbar abgrenzt, allerdings gut wegkommen: Simon findet die spirituelle Erleuchtung und darf sich im chronologisch nächsten Mysteriendrama als der neuzeitlich-christliche Wissenschaftler „Dr. Strader“ (wohl auch eine Projektionsfigur Steiners selbst, was dann übrigens interessante psychologische Konsequenzen für den vielfach thematisierten Antijudaismus bei Steiner hätte) „verkörpern“.

Aber zurück zur ehemaligen Bauernseele. Die hat sich in ihrer Wiedergeburt als „Georg Wahrmund“ zum mystikbegeisterten Romantiker gewandelt. Wahrmund kommt im Drama „Der Hüter der Schwelle“ zweimal zu Wort und propagiert jedes Mal eine Rückkehr zur Mystik, welche tiefer reiche als die neumodische Wissenschaft. Steiner lässt sogar den bösen Dämonen „Ahriman“ über Wahrmunds Phrasen (bei dem als „Strader“ reinkarnierten vormaligen „Juden Simon“) lästern: der sei zwar ambitioniert, aber oberflächlich, und er, Ahriman, könne deshalb einstweilen die in seiner „Seele“ verborgenen „Schätze“ „kräftig nutzen“.

Die Wahl dieser Figur als Pseudonym mag wundern: Wer würde sich freiwillig mit dieser Figur identifizieren, die auch in Steiners Skript zweimal schlecht wegkommt, von der gar der mephistophelische „Ahriman“ sich nährt? Irritierenderweise steckt hinter dem „Wahrmund“ aus der „ErziehungsKunst“ kein geringerer als der erwähnte anthroposophische Publizist Lorenzo Ravagli – was die „ErziehungsKunst“-Redaktion scheinbar nicht gut genug für sich behielt. Wer Ravaglis jüngste Texte liest, wird sich mutmaßlich auch kaum mehr über dessen Identifizierung mit Wahrmunds Credo „Man wende doch den Blick zur Vorzeit hin“ (in der Einleitung zitiert) wundern:

„Was Steiner ins Leben rief, war eine Erkenntnisreligion, eine Religion der Erkenntnis. Die Kluft zwischen Wissenschaft und religiösem Bedürfnis kann nur überbrückt werden, wenn die Wissenschaft selbst das religiöse Element in sich aufnimmt: … Da die Wissenschaft der Neuzeit durch die Absonderung alles Mythischen entstanden war, hieß dies nichts anderes, als die Wissenschaft müsse wieder mythologisch werden. … Alle Begriffe werden revolutioniert, die Wissenschaft wird tatsächlich zur Mythologie, der Mythos zur Wissenschaft, die Religion durchdringt das alltägliche Handeln und die Kunst vermittelt religiöse Erfahrungen. Grenzüberschreitungen, wohin man sieht, Zertrümmerung der festen Kategorien des Verstandes, lebendig werdende Wissenschaft, lebendig werdende Kunst, lebendig werdende Religion: das ist Esoterik.“ (Lorenzo Ravagli: Rudolf Steiner als Esoteriker, ErziehungsKUNST 02/2011, S. 27)

Dieses enthusiastische Plädoyer für eine Regression in das Verschlungensein magisch-mythischen Einheitserlebens übertrifft Wahrmunds Mystizismus bei Weitem – und macht verständlich, warum Ravagli zu diesem Pseudonym griff.

Halbherzig

Ravagli ist öfter durch seltsame Projekte aufgefallen, und ich bin bei meiner Leidenschaft für prekäre anthroposophische Themen leider mit erstaunlicher Zuverlässigkeit bei seiner Person gelandet. 1998 interviewte er zusammen mit Rudolf Saacke den anthroposophischen Autoren Gennadij Bondarew, der den 2. Weltkrieg für einen Präventivkrieg und die Gaskammern der KZs für fragwürdige wissenschaftliche Postulate hielt. Nachdem die tombergianisch-anthroposophische Zeitschrift „Novalis“ das Interview abgelehnt hatte, stellte Bondarews Verleger Willi Lochman das Interview online (vgl. Hans-Jürgen Bracker: Schwarzbraun). 2007 gab es ein Buchprojekt mit dem damaligen NPDler (inzwischen Pro-NRW) und Ex-Waldorflehrer Andreas Molau, das Ravagli aber vor der Veröffentlichung zurückzog (Ravagli, die Rassen und die Rechten). Im Internet brach, wie üblich, eine hysterische Debatte über „rechte Anthroposophen“ aus.

Als „Georg Wahrmund“ veröffentlichte Ravagli natürlich keine „rechten“ Thesen, aber es zeigt sich hier wie bei dem eben Erwähnten scheinbar eine Lust auf wagemutige Projekte. Nur halbherzig hat er die Spuren, die von seinem Pseudonym zu ihm führen, verwischt. Nicht nur, dass er auch früher schon unter einem merkwürdigen Pseudonym mit Drachentöter-Vornamen, „Michael S. Schild“ publiziert hat, was seiner Betitelung als „Schild und Schwert der Anthroposophie“ durch Anthrogegner Futter gibt. Unter einem Bild in „Wahrmund“-Ravaglis Artikel „Hyperaktive Diagnostiker“ hatte verrätersicherweise sein realer Name gestanden. Außerdem sind aufwälligerweise Ravaglis unter dem Pseudonym „Wahrmund“ geschriebene Artikel meist auch gleichzeitig auf seinem „Anthroblog“ erschienen, ja: es finden sich sogar Artikel als „Wahrumund“ auf seinem Blog, die gar nicht in der „Erziehungskunst“ auftauchten (außerhalb dieser beiden Plattformen hat Ravagli m.W. aber nicht als Wahrmund publiziert). Noch nicht einmal an einem Stilwechsel hat Ravagli sich versucht, sogar Formulierungen wie die oben erwähnte „versteckte Agenda“ legte er auch in den Mund seines Pseudonyms. Als Kuriosum sei vermerkt, dass Ravagli seinen Lesern unter dem Pseudonym „Wahrmund“ auch gern seine eigene Literatur anpreist (in der Rezension zu Uwe Werner).

Früchte

Unter eigenem Namen hat Ravagli auf seinem Blog natürlich auch weitere Artikel veröffentlicht, so raunt er in einem Artikel über den Mainzer Erziehungswissenschaftler Heiner Ullrich und dessen jüngstes Buch über Steiner und die Waldorfpädagogik Verschwörerisches. Ullrich sei

„…Träger eines bestimmten, ritualisierten akademischen Selbstverständnisses über alternative Wissens- und Lebensformen. Und so tauchen die Leser seines Buches in eine Gespensterdebatte ein: sie haben es nicht nur mit dem Pädagogikprofessor Ullrich zu tun, sondern auch mit unterschiedlichen geistigen Mächten der Gegenwart, die um das Verständnis von Wissenschaft, Rationalität und Wirklichkeit ringen.“ (Obsolete Rituale – Hervorhebung von mir)

Klar ist den wahren „Eingewei(c)hten“ unter den Anthroposophen schon lange, dass Anthroposophiekritiker in Wahrheit dämonische Höllenwesen channeln (Gefährliche Wissenschaften). In dem gerade zitierten Artikel wird überdies versucht, durch einen sehr weiten Wissenschaftsbegriff Heiner Ullrichs Behauptung zu widerlegen, Anthroposophie sei keine „Wissenschaft“, sondern „in letzter Konsequenz deren Verabschiedung“ und „ein Versuch der Rehabilitierung mythischer Denk- und Lebensformen inmitten einer verwissenschaftlichten und säkularisierten Zivilisation.“ (Ullrich, S. 191). Dass Ravagli diese Behauptung widerlegen will, mutet seltsam an, hatte er doch selbst im Februar noch gefordert, Wissenschaft müsse zu religiösen Denkformen zurückkehren, Philosophie „wieder zur Mythologie werden“ (a.a.O., Rudolf Steiner als Esoteriker). Der Meinungswandel ist natürlich legitim, kommt aber für mich überraschend. Nun vertritt Ravagli nämlich die Position, Wissenschaftlichkeit werde nicht systematisch entschieden: „Eine pluralistische Gesellschaft benötigt keinen erkenntnistheoretischen Gesetzgeber und auch keine Diskurspolizei“, denn , „sie entscheidet selbst über das, was ihr frommt“ und erkenne „das Wahre an seinen Früchten“. Oder auch nicht. Ravaglis Polemik gegen objektivierbare Kriterien von Wissenschaftlichkeit übersieht nicht nur, dass Wissenschaft Methode, nicht „Wahrheit“ ist (es geht um Argumente, nicht die Akzeptanz statischer Erkenntnis-„Früchte“). Er verkennt auch, dass eben dieser gesellschaftliche Kommunikations- und Aushandlungsprozess darüber, was als „gesellschaftliches Problem“ oder als „Frucht“ angesehen wird, keineswegs geradlinig zu „wahren“ Ergebnissen führt. Ein Beispiel, das er kennen dürfte, ist die Waldorfpädagogik selbst: Längst liegen zahlreiche Studien vor, die ihre Leistungen belegen, aber das interessiert niemanden in der „postmodernen Gesellschaft“, solange jemand publizistisch Steiners abstruse Rassenspekulationen zum Thema macht, denn die erregen weit mehr Aufmerksamkeit.

Es wäre aber ein Zeichen der Fairness, wenn Lorenzo Ravagli alias Georg Wahrmund oder umgekehrt seine anstrengenden Verrisse auch durchgängig unter eigenem Namen veröffentlichen würde. Denn unter seinem realen Namen wirft er durchaus Argumente ein, während er als „Wahrmund“, wie oben gezeigt, ein bisschen zu oft „unter die Gürtellinie“ zielt. Und dass auch seine anonymen publizistischen Verlautbarungen letztlich auf ihn selbst zurückfallen, hätte er aus seinen eigenen Behauptungen dann doch durchaus folgern können:

„Eine pluralistische Gesellschaft … erkennt das Wahre an seinen Früchten.“ (Obsolete Rituale)

Auch wenn diese Behauptung falsch ist, er selbst ist durch die Früchte seiner eigenen „Wahrheiten“ zu erkennen.

———————————————————————————————–

Maria S. Kleinem-Esel (geb. 1957) studierte Eurythmetik am Böhmianum, ist heute Erzengelbeauftragte bei diversen anthroposophischen Unternehmen und aktuell führend in Verhandlungen mit der westpazifischen Undinengewerkschaft involviert.

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11 Kommentare Add your own

  • 1. Andreas Lichte  |  13. April 2011 um 12:59 pm

    weitergeleitet:

    http://www.ruhrbarone.de/rudolf-steiners-rassenlehre/comment-page-3/#comment-82377

    ……………………………………..

    #131 | reflexion sagt am 9. April 2011 um 09:46

    @ Ansgar Martins

    Ravagli, Lorenzo Ravagli, mit der Lizenz zum Lügen, hält einen Vortrag:

    “Lorenzo Ravagli: Polemischer Diskurs. Die Anthroposophie und ihre Kritiker”

    am 14.4.2011, in der Reihe “Zukunftsbildung”, der anthroposophischen Universität Witten Herdecke.

    Frage an Ansgar Martins:

    Du hast Lorenzo Ravagli in deinem Artikel kritisiert. War alles umsonst? Wenn Leute wie Ravagli weiterhin die Öffentlichkeitsarbeit der Waldorfschulen und Anthroposophie bestimmen, als was ist dann diese Bewegung zu bezeichnen?

    Ist “Reaktionär” nicht zu schwach? Mit der NPD hat Ravagli schon zusammen gearbeitet, http://www.stern.de/politik/deutschland/waldorf-paedagogik-auf-tuchfuehlung-mit-dem-rechten-rand-602719.html

    Auf Tuchfühlung mit dem rechten Rand

    Die Waldorf-Bewegung in Deutschland muss sich derzeit des Vorwurfs erwehren, sie grenze sich zu wenig ab vom rassistischen Gedankengut ihres Gründers Rudolf Steiner. Jetzt hat einer ihrer führenden Denker auch noch ein Buchmanuskript mit einem NPD-Funktionär geschrieben …

    Anmerkung AM

    Lieber Andreas,

    Danke für die „Weiterleitung“ – ich kenne den Kommentar allerdings. Da ich hier Hausrecht habe, muss ich da allerdings hinzufügen: Es war kein Projekt mit „der NPD“, sondern mit einer bestimmten Person, die in der NPD aktiv war. Ravaglis Agitationen haben nichts mit konkreten rechten Parteiprogrammen zu tun (hoffe ich), sondern sollten – sogar auf diesem paradoxen Weg – das genaue Gegenteil sein: Der Versuch, zu zeigen, Steiner habe damit ncihts zu tun, Molau und Co seien allesamt „Falsche Propheten“. Dass der Vortrag kein gutes Aushängeschild ist, sollte die Sorge der Vortrags-Veranstalter sein.

    Antwort
    • 2. Andreas Lichte  |  14. April 2011 um 10:38 am

      „Ravaglis Agitationen haben nichts mit konkreten rechten Parteiprogrammen zu tun (hoffe ich)“

      la speranza è ultima a morire …

  • 3. Michael Eggert  |  13. April 2011 um 7:30 pm

    Naja, kleiner Esel, Ravaglis äußerst bemühte Witzischkeit mit gleichen Mitteln zu begegnen macht es auch nicht unbedingt komisch. Ravagli operiert mit seltsamen Mitteln. Was er erreichen will, bleibt mir ein Rätsel. Der Versuch, Kritiker zu diffamieren, geht bei ihm zuverlässig nach hinten los und ist meist vor allem peinlich.

    Anmerkung AM

    Lieber Michael,

    Gern leite ich deinen Kommentar an Maria S. Kleinen-Esel weiter. Für mich spiegelt ihr Artikel allerdings viel mehr Erstaunen als Witzischkeit.

    Antwort
    • 4. Andreas Lichte  |  16. April 2011 um 7:10 am

      „Kampf bis zur Erleuchtung

      Lorenzo Ravagli und der Glaubenskrieg der Anthroposophie gegen Helmut Zander.

      Frühjahr 2009. Als Antwort auf Helmut Zanders preisgekröntes Standardwerk “Anthroposophie in Deutschland” erscheint Lorenzo Ravaglis Schmähschrift “Zanders Erzählungen”.

      Im Vorwort sagt Dr. Walter Kugler, Leiter des Rudolf Steiner Archivs in Dornach, Ravagli habe das Ziel gehabt, “zu retten, was noch zu retten ist” und dabei Mut bewiesen. Zum Beispiel so:

      – Ravagli beschuldigt Zander, dieser verfolge mit seiner publizistischen Tätigkeit zur Anthroposophie eine “verdeckte Agenda” [S. 24].

      – Ravagli stellt Zander als “Enthüllungsjournalisten marxistischer Orientierung” dar, der “trotz seiner katholischen Vergangenheit einem marxistisch inspirierten, historischen Materialismus verpflichtet ist” [S. 35].

      – Ravagli stellt klar, dass nicht etwa die Anthroposophie eine Sekte ist, sondern: „Zander als Eingeweihter einer trivialaufklärerischen Entmythologisierungtradition strebt wie alle Angehörigen von Wissenschaftssekten (sic!) danach, die Normativität seiner partikularen Rationalität zu universalisieren und alle Angehörigen abweichender Traditionen oder Diskursgemeinschaften als Ketzer zu stigmatisieren.“ [S. 372]

      Möchte jemand versuchen, das zusammenzufassen? Wie wäre es damit:

      Helmut Zander – ein katholisch-marxistischer, materialistischer Verschörer der Sekte Wissenschaft gegen die Anthroposophie?

      (…)“

      zu weiteren Diffamierungen Helmut Zanders: http://www.ruhrbarone.de/kampf-bis-zur-erleuchtung/

      ……………………………………..

      Fragen, die offen bleiben:

      – wieso hat Lorenzo Ravagli eine so herausragende Position?

      – kann man beim „Bund der Freien Waldorfschulen“ mit Müll Karriere machen?

      – ist der Ravagli-Müll gut genug, um Eltern und Schüler zu täuschen?

  • 5. Otto S. Mops-Kokst  |  14. April 2011 um 9:54 am

    Ravagli jetzt unter neuer Tarnung auch im Bayerischen Landtag!

    Anmerkung AM

    Ich werde Frau Kleiner-Esel natürlich sofort auf Undercover-Recherchen ansetzen.

    Antwort
  • 6. Andreas Lichte  |  14. April 2011 um 11:11 am

    Gerade schrieb mir jemand zu Ravagli:

    „Der Typ macht seinen Scheiß eh weiter, wie er Lust hat“

    „Der Typ“ ist Repräsentant der Waldorfschulen, macht deren Politik.

    Wenn Lorenzo Ravagli nur ein Spinner unter vielen wär: gar kein Thema

    So aber sollte man doch einmal direkt die vielen gutgläubigen Waldorfeltern ansprechen, auch wenn man sich damit äusserst unbeliebt macht:

    Ich hab mal einen Waldorfvater auf Rudolf Steiners Rassismus angesprochen … uuuuuuuh … das kam aber gar nicht gut an. Dann kam plötzlich eine e-mail bei mir an, mit dem Verweis auf Lorenzo Ravaglis Standard-Propaganda-Werk:

    „Anthroposophie und der Rassismusvorwurf – Rassenideale sind der Niedergang der Menschheit“

    http://www.urachhaus.de/buecher/9783772519178/anthroposophie-und-der-rassismusvorwurf

    Da war die Welt für Waldorfvater wieder in Ordnung, Ravagli hatte ihn glücklich gemacht.

    Antwort
  • 7. steinerimbrett  |  19. April 2011 um 12:31 am

    Ravagli ist kein Komiker, weder bemüht noch von Natur aus. Ravagli ist ein verkappter esoterisch-religiöser Fanatiker, der noch als Redakteur einer „pädagogischen“ Zeitschrift nicht davon ablässt, die Welt in ihren wissenschaftlichen Grundfesten erschüttern zu wollen:

    http://www.steinerimbrett.wordpress.com/aktuelle-kommentare/

    Anmerkung AM

    Mit Verlaub, Herr Ibach, das klingt mir ein bisschen zu sehr nach Verschwörung. Ravagli ist damit letztlich nur viel konsequenter als viele andere.

    Antwort
    • 8. Andreas Lichte  |  19. April 2011 um 3:32 pm

      @ AM

      Ansgar, ich verstehe deinen Kommentar zum Kommentar nicht. Was soll denn das heissen:

      „Ravagli ist damit letztlich nur viel konsequenter als viele andere.“

      „Konsequente“ Anthroposophen kenne ich viele. Da gibt es z.B. den Kumpel von Lorenzo Ravagli, Dr. Detlef Hardorp, der so KONSEQUENT ist, aus Rudolf Steiner, den wahren Entdecker der Quantenphysik zu machen:

      http://www.ruhrbarone.de/waldorfschule-detlef-hardorp-lautsprecher-der-anthroposophie/

      „Waldorfschule: Physik vom Hellseher

      (…) Rudolf Steiner soll schon sechs Jahre vor Erwin Schrödinger (Nobelpreis für Physik 1933) die nach ihm benannte Gleichung erfunden haben. Dr. Detlef Hardorp, bildungspolitischer Sprecher der Waldorfschulen in Berlin-Brandenburg und Anthroposoph zur Rolle Rudolf Steiners als Wissenschaftler: (…)“

  • 9. steinerimbrett  |  20. April 2011 um 12:19 am

    Ich schwöre: Herrn Ravagli konspiratives Geheimbündeln unterstellen zu wollen, tät ich nie darauf hinauswollen tun. Jedoch: Eine genauere analytische Betrachtung seiner betreffenden Ausführungen lässt kaum andere Schlüsse zu als die, daß hier ein obsessiver Heilsverkünder nur schwer hinterm Berg halten kann.

    Man braucht nicht immer gleich die „Verschwörungs“-Keule auspacken, auch wenn manch rhetorische Wendung dies vermeintlich nahelegt. Das tut sie nur des demokratischen Augenmerks wegen. Und die Feststellung, daß „Ravagli damit letztlich nur viel konsequenter als viele andere ist“, legt eine positive Interpretation mindestens so nahe wie eine negative. Führt Esoterik bzw. Anthroposophie also, konsequent aufgerissen und abgeschleppt, zu einem harmlosen Kuschelstündchen oder vielleicht letztlich doch zu unkontrolliertem Geistersex vor einer schamlos antimodernistischen Wortkulisse?

    Anmerkung AM

    Dazu werden wir wohl kaum auf einen Nenner kommen – schon was das zugrundezulegende Material anbetrifft. Dass „Esoterik“ irgendeine obskurantische Verschwörung gegen die moderne Welt, das Ende der Aufklärung und usw usw usw ist, war, wenn ich mich recht erinnere, eine petitio principii Ihres „Steinerimbrett“-Blogs, also gehe ich davon aus, dass es sich um eine rhetorische Frage handelt. In Ravaglis Falle würde ich durchaus von einer „prämodernen“, „mythischen“ Gesinnung sprechen (obwohl er sich mit Fug und Recht auf „postmoderne“ Theoretiker beruft) – das geht aber auch ohne Verschwörungskeule im Sinne der Definitionen mythischen Bewusstseins bei Cassirer, Gebser oder Adorno/Horkheimer. „Die Esoterik“, wo und wie auch immer Sie da die Grenze zur Rennaissancewissenschaft, zu Gnosis, zum Pietismus, zum Neuplatonismus, zu Mystik, zur Frage nach einer Weltformel (von Darwin zu Hawking), zu ökumenischer spätmoderner Religiosität usw. ziehen, ist ebensosehr Kuschelstündchen wie Albtraum, „antimodern“ wie subversiv-kritisches Gegenlicht auf die „Hegemonialkultur“. Den Versuch, eine heterogene Tradition da auch nur zu behaupten, halte ich, gelinde gesagt, für sinnlos bzw. für ein schlechtes Hilfskonstrukt.

    Antwort
  • 10. Andreas Lichte  |  22. April 2011 um 10:00 am

    Hallo Ansgar,

    war ein langes Hin-und-Her, unser Rechts-Links-Ravagli …

    Lassen wir doch die Öffentlichkeit daran teilhaben.

    Ich habe vorgeschlagen, dass man Begriffspaare bei wikipedia als ersten Anhaltspunkt für die Rechts-Links-Orientierung Ravaglis benutzen könnte:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Politisches_Spektrum#Egalit.C3.A4r_.E2.80.93_Elit.C3.A4r

    „Egalitär – Elitär

    Ausgehend vom Gleichheitspostulat (Egalité) der französischen Revolution sind egalitäre politische Ansätze zentral für das Selbstverständnis der „Linken“. Diese richtete sich gegen Benachteiligungen bestimmter Bevölkerungsgruppen. Dies betraf zunächst die materiell schlechter gestellten Schichten (Arbeiterklasse), wurde später aber auch auf religiöse oder ethnische Minderheiten, Frauen, ältere Menschen, Behinderte, Homosexuelle und andere Bevölkerungsgruppen angewandt. Der Kampf für politische und gesellschaftliche Gleichberechtigung galt den Linken als Teil eines fortschrittlichen Strebens nicht nur nach Gleichheit, sondern auch nach Freiheit. Daher ist der Begriff der Emanzipation als Bezeichnung für die Befreiung und Selbstbestimmung benachteiligter Gruppen für das Selbstverständnis linker Gruppen und Organisationen ein wichtiger Bezugspunkt.“

    Nehmen wir dieses Begriffspaar, und schauen uns dann dieses Zitat von „Georg Wahrmund“, Lorenzo Ravagli, an – „Egalitär oder Elitär“? (links oder rechts?):

    „Der eigentliche Skandal ist, dass eine der wichtigsten Fragen überhaupt: die Zukunft unserer Kinder, von wechselnden demokratischen Mehrheiten abhängt. Demokratie ist gut und schön, aber nur dort, wo sie am Platz ist. Und am Platz ist sie nicht, wenn es darum geht, zu entscheiden, wie unsere Kinder am besten erzogen werden, wie sie körperlich, seelisch und geistig gebildet werden. Das ist eine Frage der Menschenerkenntnis, der Entwicklungspsychologie, einer pädagogischen Einsicht, die den gesamten Menschen in den Blick nimmt.“

    Anmerkung AM

    Nunja. Wenn die Darstellung stimmt, „Linke“ seien per definitionem „egalitär“ (fragt sich, wer dann „links“ wäre, sicher keine unserer Parteien, sicher nicht der Realsozialismus, rein habituell sicher nicht die Postmoderne – und die unter dem Banner der „Fraternité“ angetretene Revolution von 1789 war eine „Bourgeoise“), wäre Ravagli zweifellos irgendwo „rechts“ zu situieren. Worum es aber mir aber geht, ist das geistesaristokratische Elitendenken, das Partei- und politische Richtungsgrenzen überschreitet. Die Forderung nach privaten, dem staatlichen Zugriff entzogegen Schulen, wie er ihn hier laut werden lässt, ertönt beispielsweise nicht von rechts oder links am Lautesten (wenn er auch gelegentlich dort laut wird), sondern von einem neoliberalen Bidungsbürgertum, das „Wettbewerbsfähigkeit“ mit Privatschulen verbindet und sich davon „bessere Leistungen“ erhofft. Wenn es um die „tiefere“ „Menschenerkenntnis“ geht, ist es ebenfalls egal, wer diese beansprucht, und es kommt sowohl links als auch rechts als auch mittig vor, und auch völlig unabhängig von politischen Orientierungen, wer immer gerade diese „tiefere Einsicht“ beansprucht.

    „Wer die Menschheit verteidigt, hat immer Recht

    Die Partei, die Partei, die hat immer recht, die Partei, die Partei, die Paaarteeeei“

    Aber egal, wo und in welchem typologischen Spektrum sich all dies tummelt, können wir zusammenfassen: es ist eine nicht-demokratische Auffassung von Wahrheit.

    Antwort
  • 11. Waldiwissenschaft: Lorenzo Ravagli an der Privatuniversität Witten/Herdecke | Ruhrbarone  |  13. Juni 2011 um 12:12 pm

    Waldiwissenschaft: Lorenzo Ravagli an der Privatuniversität Witten/Herdecke

    Die vom Land NRW geförderte anthroposophische Privatuniversität Witten/Herdecke lädt Lorenzo Ravagli, Anthroposoph mit äußerst zweifelhaftem Ruf, zu einem Vortrag ein. (…)

    http://www.ruhrbarone.de/waldiwissenschaft-lorenzo-ravagli-an-der-privatuniversitat-wittenherdecke/

    Antwort

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Zum Autor

Hallo allerseits,
Ich bin Ansgar Martins, geb. 1991 und war bis Juni 2010 Schüler an der FWS Mainz. Inzwischen studiere ich Religionsphilosophie, Soziologie und Geschichte in Frankfurt a. M. Dieser Blog ( dessen "Leitbild" ganz oben rechts ) ist mein persönliches Projekt, um die oft einseitigen und selbstgerechten Pro- und Contra-Positionen in der Debatte um die Waldorfpädagogik und Anthroposophie kritisch zu kommentieren. Ich hoffe, das gelingt, und freue mich über Rückmeldungen jeder Art!

Kommentare

Jeder Artikel kann kommentiert werden. Da ich aber bei Internetdiskussionen zu diesem Thema schon einiges an widerlichen Unterstellungen und Beleidigungen von pro- wie antianthroposophischen Seite gelesen habe, werden die Kommentare aber vor ihrer Veröffentlichung geprüft und ich behalte mir vor, sie ggf. zu kürzen oder nicht freizuschalten. Ich will damit niemanden "zensieren", sondern versuchen, eine faire und möglichst sachliche Diskussionskultur zu schaffen.

Haftungsausschluss für externe Verweise und Links

Mit Urteil vom 12.Mai 1998 hat das LG Hamburg entschieden, dass mensch durch die Ausbringung eines Links die Inhalte der verlinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann, so das LG, nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert.

Da ich dieses Risiko gerade bei den bekannten Verstiegenheiten anthroposophischer Websites nicht eingehen will, distanziere ich, Ansgar Martins, mich hiermit vorsorglich von ausnahmslos allen Gestaltungen und Inhalten sämtlicher fremder Internetseiten, auch wenn von meiner Seite ein Link auf besagte Internetseite(n) gesetzt wurde.

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