„Seelenpflege-bedürftige“ und „minderwertige“ Kinder

19. September 2014 at 4:02 pm 2 Kommentare

Im letzten Jahr ist die erste umfassende „Geschichte der anthroposophischen Heilpädagogik und Sozialtherapie“ erschienen – ein durchaus erfreuliches und vor allem lehrreiches Buch, das ich hier besprochen habe. Einen Kommentar zu meiner Rezension schrieb Christoph Betz, der die Seite „Siebenzwerge-Report“ betreibt und dort Kritisches v.a. zu einer anthroposophischen Drogenklinik „Siebenzwerge“ dokumentiert. Mit Christoph habe ich über den Ursprung des Begriffs „Seelenpflege“ bzw. die Titulierung „Seelenpflege-bedürftige Kinder“ diskutiert. Beides sind Standard(selbst-)bezeichnungen in der anthroposophischen Heilpädagogik. Zur Begründung dafür gibt es in der mir bekannten Literatur nur ein Zitat, über das in jüngster Zeit gestritten wurde. Im Folgenden ein paar Überlegungen dazu.

„Seelenpflege groß geschrieben“

Besagtes Zitat stammt von Albrecht Strohschein, einem der führenden Heilpädagogen der ersten Generation. Strohschein schreibt über die Gründung des anthroposophischen „Heil- und Erziehungsinstituts Lauenstein“ bei Jena:

“So meinten wir unter anderem, man müsse einen Prospekt herausbringen und dachten, wir könnten die vorhandene Heimbezeichnung unseres Vorgängers auf dem Lauenstein einfach übernehmen; es war ein Arzt, der ein ‘Heim für pathologische und epileptische Kinder’ hatte gründen wollen. – ‘Nein’, entgegnete Dr. Steiner, ‘es muß schon aus dem Titel ersichtlich sein, was dort geschieht.’ Ich schaute ihn fragend an, worauf er antwortete: ‘Heil- und Erziehungsinstitut für Seelenpflege-bedürftige Kinder’. Noch immer schaute ich ihn fragend an, ich verstand die neuen Worte nicht recht, zückte aber mein Notizbuch und nun diktierte er mir Wort für Wort: ‚Seelenpflege groß geschrieben, bedürftige klein…‘ Und fügte hinzu: ‘Wir müssen einen Namen wählen, der die Kinder nicht gleich abstempelt.’ Nun erst ging mir langsam auf, dass Seelenpflege etwas war, was zu jeder Erziehung gehörte und was jeder Mensch zu treiben in die Lage kam; es war also nichts, was unsere Kinder abtrennte von anderen. Und damit hatten die künftigen Stätten unserer Heilpädagogik ihren Namen erhalten.” (Strohschein: Die Entstehung der anthroposophischen Heilpädagogik, in: Wir erlebten Rudolf Steiner. Erinnerungen seiner Schüler [1967], Stuttgart 1980, S. 216f.)

Anthroposophische Heilpädagogen sind auf diese aus zweiter Hand überlieferte Begriffsbildung anscheinend mächtig stolz. So schreibt Johannes Denger in einem einschlägigen Aufsatz:

„Rudolf Steiner, der Begründer der Anthroposophie, gab schon 1924 einen immer noch zeitgemäßen, ja zukunftsträchtigen Ansatz, indem er den Begriff ‚Seelenpflege-bedürftige Kinder‘ prägte. Eine defektologische Betrachtung, die besagt, was der Betroffene nicht kann (z.B. ‚geistig behindert‘), wird überwunden zugunsten eines Begriffs, der verdeutlicht, wessen der Mensch bedarf: der Seelenpflege“ (Johannes Denger: Heilpädagogik und Sozialtherapie auf anthroposophischer Grundlage, in: Michaela Glöckler/Jürgen Schürholz/Martin Walker (Hg.): Anthroposophische Medizin, Stuttgart 1993, S. 140)

Ent-Täuschung

Interessanterweise findet sich der Begriff in Steiners Schriften jedoch nicht ein einziges Mal. Der Anthroposophie-Gründer sprach jedoch kurz darauf, nämlich 1924 in seinem „Heilpädagogischen Kurs“ (GA 317), oft von „abnormen“ oder „minderwertigen“ Kindern. 2010 haben die inzwischen leider eingeschlafenen „Nachrichten aus der Welt der Anthroposophie“ in Reaktion auf Dengers selbstbewusste Begriffsdeutung geschrieben:

„Der Autor dieser Zeilen und die Herausgeber des Bandes wissen selbstverständlich ganz genau: Nichts von alledem ist wahr. Natürlich konnte Rudolf Steiner den Begriff der Behinderung nicht „überwinden“, weil dieser sich zu seinen Lebzeiten noch gar nicht durchgesetzt hatte. (Welti, Felix: Behinderung und Rehabilitation im sozialen Rechtsstaat, Tübingen 2005) … Ohne jede fachliche Ausbildung agierte Steiner als Arzt und verordnete kranken und behinderten Kindern intravenöse „Blei-Therapien“, um so „kosmischen Gesetzen“ gerecht zu werden. Steiner und seinen Anhängern gelten Menschen mit Behinderungen als Leidtragende ihrer eigenen Missetaten aus einem früheren Leben, für die sie zu büßen hätten … Die Wendung „Seelenpflege-bedürftige Kinder“ benutzte Steiner nicht ein einziges Mal, und zwar weder im Verlauf dieser Vortragsreihe noch sonst irgendwann, nicht vorher und nicht nachher, sondern niemals. In der Gesamtausgabe seiner Werke kommt der Begriff an keiner Stelle vor. Rudolf Steiner hat die angeblich von ihm aus edelsten Motiven erfundene und verfochtene Vokabel definitiv nicht verwendet. Stattdessen spricht er konsequent und durchgängig von Kindern mit Behinderungen als „minderwertigen Kindern“ (GA 317, S. 21, 33, 36, 39 [2x], 40 [2x], 41, 70, 106, 124, 145, 148 [2x], 153, 156, 162, 173 [4x], 175, 185)“

Denger schreibt nicht, Steiner habe konkret den Begriff „Behinderung“ überwinden wollen, sondern, er habe eine Einstellung, nämlich die „defektologische Betrachtung“ weggefegt. NWAs Kritik trifft trotzdem zu. Von dem mit spitzer Feder geschriebenen Artikel über Steiners „Wahnvorstellungen“ zur Heilpädagogik mag man halten was man will oder vermag. Zumindest was die Abstrusität von Steiners Diagnosen und Therapievorschlägen angeht, ist er weitestgehend zutreffend. Schon die Lobhudelei, die im Zitat (und weiteren Text) von Denger durchscheint, legitimiert eine solche desillusionierende Polemik.

Vor allem aber wurde von vielen Seiten über eine enttäuschende Praxis in konkreten anthroposophisch-heilpädagogischen (bzw. anthroposophischen-sozialtherapeutischen) Einrichtungen berichtet: zum Beispiel nun wieder durch Christoph Betz, erst neulich von Patrick Kelly und in den 90ern ausführlich von Kathrin Taube („Ertötung aller Selbstheit“. Das anthroposophische Dorf als Lebensgemeinschaft mit geistig Behinderten, München 1994). Diesen Berichten ließen sich viele ähnliche und freilich auch gänzlich gegenläufige beifügen, ähnlich wie bei den Erfahrungsberichten zur Waldorfpädagogik. Jüngst ist zudem eine empirische Befragungsstudie unter LehrerInnen an heilpädagogischen Waldorfschulen von Dirk Randoll, Bernhard Schmalenbach und Jürgen Peters erschienen, die mir leider noch nicht vorliegt. (vgl. auch: „Die richtige Gesinnung“) Ich habe in meiner (Waldorf-)schulzeit einmal ein Praktikum an einer heilpädagogischen Waldorfschule absolviert, aus dem ich nichts Negatives zu berichten habe. Natürlich wird die Erfolgsgeschichte der anthroposophischen Heilpädagogik nicht durch die schlechten, sondern die gelungenen Einrichtungen zu erklären sein. Oder vielmehr, wie Valentin Hacken treffend formulierte, aus dem so üblichen debil-waldorfianischen Ausruhen darauf, „dass man irgendwie nicht allzu schlecht ist.“

 

Autoritäre Entmündigung statt esoterischer „Seelenpflege“: Patrick Kelly berichtete eindrücklich vom Aufenthalt in einem Waldorfinternat, in dem die Launen der Lehrkräfte und ein minutiös geregelter Alltag die unumstößlichen Gesetze gewesen seien. (mehr hier)

Der dreimalgroße Meister

Dass Steiners Rede von „minderwertigen Kindern“ einer „Verachtung“ für die von den Heilpädagogen Betreuten entspringe, wie NWA an anderer Stelle des Artikels meinte, ist jedoch unplausibel – weder sind Steiners Ausführungen im Detail verächtlicher als seine Vorträge zu Waldorferziehung, Medizin oder Landwirtschaft noch gäbe seine Biographie derartiges her. Der anthroposophische Prophet selbst hatte einen taubstummen Bruder, um den er sich kümmern musste, für den er schon im Kindesalter Gebärdensprache lernte und für dessen spätere Unterkunft in einer Taubstummenschule er sorgte. (vgl. Wolfgang Vögele: Auf den Spuren Gustav Steiners, in: Seelenpflege in Heilpädagogik und Sozialtherapie, 3/2012, S. 21-29)

In seiner Wiener Zeit hatte Steiner als Hauslehrer den konzentrationsschwachen und an einem Wasserkopf leidenden Otto Specht betreut und mit dessen Mutter Pauline, zu der sich eine intensive Freundschaft entwickelte, auch medizinische Literatur gelesen und debattiert. Helmut Zander vermutet, dass hinter Pauline Spechts (beachtlicher) Zuneigung zu Steiner auch die Dankbarkeit „für dessen Bemühungen um dieses Sorgenkind der Familie“ stand. (Zander: Rudolf Steiner, S. 53) Dass Steiner mit seiner esoterischen Konversion plötzlich ein Verächter von Behinderten geworden sei, ist angesichts dessen eine merkwürdige These. Auch in seinem zwischenzeitlichem Briefwechsel mit dem Herausgeber des „Magazins für Krüppelfürsorge“, der sich während des Ersten Weltkriegs nach „mystischen“ Bemerkungen zur „Krüppelfürsorge“ erkundigt hatte, wäre nichts davon zu spüren. (GA 262, 461-465) Der ganze Duktus des Heilpädagogischen Kurses spricht nicht Verachtung aus, sondern den üblichen paternalistischen Kosmozentrismus, mit dem Steiner jedes Problem zu lösen meinte und in dem selbst seine berührendsten Texte, die Liebesbriefe an Ita Wegman, verfasst sind.

Diese biographischen Züge sind zweifellos relevant für Steiners Heilpädagogik. Trotzdem darf man die Bedeutung seiner Person für deren Wesen nicht überschätzen: Dass der dreimalgroße Meister Steiner in seiner allumfassenden Liebe mit einer Begriffsprägung, die in seinem Werk nicht vorkommt, ausgerechnet jene „defektologische“ Sicht „überwinden“ wollte, die dagegen in seinem Werk sehr oft vorkommt, ist eine gegenstandslose Annahme. Und ebenso müßig ist es, die Rede von „abnormen“ und „minderwertigen Kindern“ einer ganz persönlich gehegten, aber durch nichts näher explizierten Verachtung Steiners für die so bezeichneten Kinder zuzuschieben. Denn beide Bezeichnungen waren zu seiner Zeit nichts Ungewöhnliches. Der gute Menschheitsführer und der böse Menschheitsverführer Steiner sind in gleichem Maße Phantasieprodukte seiner Fans bzw. Gegner. An der anthroposophieinternen Begriffsgeschichte der „Seelenpflege“ kann man das lehrbuchartig ablesen: Es ist schon bezeichnend, dass anthroposophische Heilpädagogen in ihrer notorischen Berufung auf Steiner nachweislich schon Ende der Zwanziger fast durchgehend einen Begriff verwendeten, der ihnen selbst aber ins progressistische Selbstbild passte, der Wortwahl des Religionsstifters aber ganz entgegengesetzt ist.

Vom Nutzen der Ideengeschichte

Wie der erwähnte Band zur Geschichte der Anthro-Heilpädagogik einmal mehr ausführlich dokumentiert, hat anthroposophisch-heilpädagogische Praxis längst existiert und funktioniert, bevor Steiner nachträglich seinen „Heilpädagogischen Kurs“ abhielt. Existiert hatten auch die umstrittenen Begriffe, und zwar als Fachbegriffe in der einschlägigen Literatur. (Frielingsdorf/Grimm/Kaldenberg: Geschichte der anthroposophischen Heilpädagogik, S. 105) „Psychopathische Minderwertigkeiten im Kindersalter“ (1893) oder „Die Anfänge der abnormen Erscheinungen im kindlichen Seelenleben“ (1902) hießen beispielsweise zwei Titel des Reformpädagogen Johannes Trüper (1855-1921). Der hatte unter anderem 1890 ein „Heim für entwicklungsgeschädigte und -gestörte Kinder“ in Jena gegründet, das später mit seinem Erziehungsheim auf der „Sophienhöhe“ zusammengelegt wurde. Trüpers Tochter Änne stellte später den Kontakt zu einer anthroposophischen Studentengruppe her, u.a. auch zu Strohschein, so dass auf der „Sophienhöhe“ die späteren führenden anthroposophischen Heilpädagogen Siegfried Pickert und Franz Löffler eingestellt wurden. (vgl. ebd., 26) Daraus ging die Gründung des „Instituts Lauenstein“ letztlich hervor. Dieses Trüpersche Umfeld hat Steiners Heilpädagogik freilich nicht determiniert, aber neben anderem geprägt.

Auch die bei Wortschöpfung „Seelenpflege“ war keine Steiners, wie die Autoren des Bandes ausführlich darlegen:

„Den Ausdruck ‚Seelenpflege‘ findet man auch schon vor Steiner, z.B. bereits in der – Steiner bekannten – Philosophie [Johann Christian August] Heinroths, so in seinem ‚Lehrbuch der Seelengesundheitskunde‘, das 1824 erschien, also exakt hundert Jahre vor der Begründung der anthroposophischen Heilpädagogik (Heinroth 1924). Auch in der Heilpädagogik war die Bezeichnung nicht neu: Der Arzt Georg Friedrich Müller, Begründer der ‚Anstalt Stetten‘ im Remstal, hatte den Begriff ‚Seelenpflege‘ zur Fundierung einer theologisch verstandenen Heilpädagogik verwendet (Dinzinger 1999, passim), und auch bei einem anderen bedeutenden Vertreter der frühen diakonischen Sorge für Menschen mit Behinderung, Johann Hinrich Wichern, ist er zu finden (Ellger Rüttgart 2008, 101). Freilich hat er sich weder im kirchlichen noch im allgemeinen Kontext außerhalb der Anthroposophie durchgesetzt. Als Bezeichnung für Kinder mit Behinderung oder Entwicklungsstörungen wurde der Terminus ’seelenpflegebedürftig‘ von den Heilpädagogen der ersten Stunde gern, aber nicht durchgängig verwendet – übrigens entgegen der später notierten Erinnerung Strohscheins in individuell sehr unterschiedlicher Schreibweise.“ (ebd., S. 175)

Steiner hat den Begriff also gekannt. Nichts spräche dagegen, dass er ihn mündlich vorgeschlagen hat. Strohschein jedenfalls wird die ihm so „neuen Worte“ wohl kaum aus einem anderen Kontext gekannt haben – trotzdem könnten sie freilich auch von sonstwem in den binnenanthroposophischen Diskurs geworfen worden sein. Aber da wir nur Strohscheins Anekdote haben, sind auch solchen Spekulationen enge Grenzen gesetzt. Jedenfalls: Dass ein Begriff wie „Seelenpflege-bedürftig“ heute eher an abgedroschenen anthroposophischen Slang als irgendetwas anderes erinnert, zeigt einmal mehr, wie wenig der vermeintlich anthroposophischen Eingenheiten genuin anthroposophisch war.

Steiners und seiner Anhänger Wortwahl historisch zu verstehen, nimmt den Wind aus den Segeln von ad hominem-Argumenten über seine Person. Davon können sowohl seine Kritiker als auch seine Fans profitieren – natürlich nur bis zu einem gewissen Grad. Denn dass nach 1900 die Rede von behinderten Kindern als „minderwertig“ und „abnorm“ gängig war, zeigt nicht, dass Steiners Verwendung dieser Worte harmlos, sondern wie problematisch (bei aller Leistung) die damalige Heilpädagogik als Ganze war. Auch wenn anthroposophische Heilpädagogen der ersten Stunde den Begriff „Seelenpflege“ vorzogen und ihre heutigen Erben daran festhalten: Vortragsstenographien von 1924 sollten nicht die unumstrittene Basis eines ganzen pädagogischen Zweiges sein. Seine tatsächliche Fähigkeit, das Funktionieren heilpädagogischer und sozialtherapeutischer Einrichtungen zu garantieren, wurde nicht selten angezweifelt:

„Den ‚Heilpädagogischen Kurs‘ kann der interessierte Laie nicht so ohne weiteres lesen, da umfassende Kenntnisse über die anthroposophische Menschenkunde, Entwicklungslehre und Medizin vorausgesetzt werden. A.Zeller hat sich in ihrer Dissertation ‚Anthroposophische Heilpädagogik‘ der Mühe unterzogen, Steiners Heilpädagogik kritisch mit der heilpädagogischen Praxis der Gegenwart zu vergleichen. In A-dorf hingegen hielten sich entsprechende Bemühungen in Grenzen. Der ‚Heilpädagogische Kurs‘ wurde zwar immer wieder gemeinsam gelesen, aber seine Erkenntnisse flossen in den Betreuungsalltag nicht spürbar ein.“ (Taube: „Ertötung aller Selbstheit“, a.a.O., S. 57)

Die negativen Erfahrungsberichte aus der jüngeren Zeit zeigen in aller Schärfe, dass Steiners esoterische Laienpädagogik, trotz aller veröffentlichten und unveröffentlichten positiven Berichte, in keiner Weise hinreichend ist. Das Durchsickern dieser Einsicht in die anthroposophische Heilpädagogik wäre ihre gleichzeitige Selbstabschaffung, wohlwollend interpretiert: Bedingung für eine (dreifache) Aufhebung. Zu einer solchen Relativierung bleibt es ein langer Weg, die historisch-kritische Behandlung sakraler Texte jedoch ist schon immer ein Katalysator von Säkularisierungsprozessen gewesen. Dass eine doch in weiten Teilen solide Geschichte der anthroposophischen Heilpädagogik inzwischen aus anthroposophischer Feder und in einem anthroposophischen Verlag erscheint, ist kein Grund zur Entwarnung, aber immerhin ein Schritt in die richtige Richtung.

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Die Scheidung der Geister: Eine Zwischenbilanz zur anthroposophischen Erinnerungskultur Anthroposophen und „Reichsbürger“-Bewegung. Abgrenzungen und Annäherungen

2 Kommentare Add your own

  • […] seine Tücken, schließlich gibt es eine ungute anthroposophische Tradition auch Krankheiten und Behinderungen karmisch, als Resultate vorangegangener Inkarnationen, zu deuten. Der kranke oder behinderte Mensch […]

    Antwort
  • 2. kathrin wallrodt  |  19. März 2017 um 6:20 pm

    hallo ,danke für die guten infos . ich schreibe gerade eine arbeit über
    therapie in einer anthro – lebensgemeinschaft ,wo ich arbeite und bin froh über die desillusionierung und das geraderücken . jetzt ist mein blick wieder klar , ich kann gute dinge schreiben ohne zu stark ins schwärmen zu kommen . danke .

    Antwort

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Ich bin Ansgar Martins, geb. 1991 und war bis Juni 2010 Schüler an der FWS Mainz. Inzwischen studiere ich Religionsphilosophie, Soziologie und Geschichte in Frankfurt a. M. Dieser Blog ( dessen "Leitbild" ganz oben rechts ) ist mein persönliches Projekt, um die oft einseitigen und selbstgerechten Pro- und Contra-Positionen in der Debatte um die Waldorfpädagogik und Anthroposophie kritisch zu kommentieren. Ich hoffe, das gelingt, und freue mich über Rückmeldungen jeder Art!

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