„Rudolf Steiners Amerikaner ist ein (Halb-) Schwarzer“ – Replik auf den Artikel „Ein kosmisches Komplott“

14. August 2015 at 6:12 pm 15 Kommentare

von Andreas Lichte

Zunächst möchte ich eine Leseempfehlung für Ansgar Martins Artikel Ein kosmisches Komplott geben, auch um den sich anschließenden Gedankenaustausch zwischen Ansgar Martins und mir besser nachvollziehen zu können.

In seinem Artikel schreibt Ansgar Martins:

„Heutige Kritiker halten sich zu Recht oft an den hässlichen Rassenlehren Steiners und seiner Anhänger auf. Deren Evolutionsideologie sieht jedoch die allmähliche »Überwindung« der Rassen durch das »Ich« vor [Hervorhebung von Andreas Lichte], wofür der »Sonnengeist« Christus verantwortlich ist.“

Ich fragte Ansgar Martins dazu via e-mail:

„das liest sich so, als ob Sie der BINNENLOGIK Steiners folgen möchten … die Binnenlogik sagt, dass es bis zur Überwindung der Rassen eben doch noch Rassen gibt, die Rassen noch Bedeutung haben, siehe beispielsweise Jana Husmann“

Ansgar Martins antwortete mir:

„Sie liegen ganz richtig. Wie ich Steiners Haupt-Version der Geschichte verstehe, ist der deutsche Volksgeist aber das Medium, in dem die Überwindung der Rasse durch das Ich stattfinden soll. Das ist die ‘Mission’ der Gegenwart, nicht eine für ferne Zukunft, und auf dieser Ebene funktioniert Steiners Antiamerikanismus: Die Gegner sind zwar ‘weiß’, aber von bösen Mächten gelenkt. In der Runde ‘Deutschtum’ vs ‘Angloamerikanertum’ bringt Steiner die Evolution auf eine neue Ebene, die ihm wichtiger ist als Spekulationen über Rassenbiologie. Steiner schafft es, sogar noch den von ihm stets herbeizitierten Internationalismus zu neutralisieren, indem er ihn für ‘urdeutsch’ erklärt.“

Meine Antwort:

„die Kritik an Steiners Rassismus ist (…) mit Ihrer Kritik voll vereinbar: [Zitat aus der mail von Ansgar Martins:]  ‘ist der deutsche Volksgeist aber das Medium, in dem die Überwindung der Rasse durch das Ich stattfinden soll’  der deutsche Volksgeist ist doch ein Persil-Weißer Volksgeist, da passt doch: ‘die weiße Rasse ist die zukünftige …’  [vollständiges Zitat, Rudolf Steiner: ‘Die weiße Rasse ist die zukünftige, ist die am Geiste schaffende Rasse.’]  [Zitat aus der mail von Ansgar Martins:]  ‘Die Gegner sind zwar »weiß«, aber von bösen Mächten gelenkt.’  die sind eben gar nicht ‘weiß’ – denen fehlt das deutsche-Volksgeist-Persil …  Amis, etc., sind ‘spirituell’ schwarz“

Ende meiner mail. Und ich stelle mir die Frage: „Kann ich das auch irgendwie belegen?“ Und ich erinnere mich vage an das bizarre Detail, daß laut Rudolf Steiner Weiße, die nach Amerika gehen, längere Arme bekommen … ich suche, und finde:

„(…) Und so kann man sagen: Die Weißen können überallhin, können heute sogar nach Amerika hinüber. Alles dasjenige, was an weißer Bevölkerung in Amerika ist, das ist ja von Europa gekommen. Da kommt also das Weiße hinein in die amerikanischen Gegenden. Aber es geschieht ja etwas mit dem Menschen, wenn er von Europa, wo er dazu natürlich gebildet ist, daß er alles im Innern entwickelt, nach Amerika hinüberkommt. Da ist es so, daß gewissermaßen schon etwas sein Hinterhirn in Anspruch genommen werden muß. In Europa, sehen Sie, hat er als Europäer hauptsächlich das Vorderhirn in Anspruch genommen. Nun, in Amerika, da gedeihen diejenigen, die eigentlich zugrunde gehende Neger einmal waren, das heißt sie gedeihen nicht, sie gehen zugrunde, die Indianer. Wenn man dahin kommt, da ist eigentlich immer ein Kampf zwischen Vorderhirn und Hinterhirn im Kopf. Es ist das Eigentümliche, daß wenn eine Familie nach Amerika zieht, sich niederläßt, dann bekommen die Leute, die aus dieser Familie hervorgehen, immer etwas längere Arme. Die Arme werden länger. Die Beine wachsen auch etwas mehr, wenn der Europäer in Amerika sich ansiedelt, nicht bei ihm selber natürlich, aber bei seinen Nachkommen. Das kommt davon, weil die Geschichte mehr durch das Mittelhirn hindurch nach dem Hinterhirn sich hinzieht, wenn man als Europäer nach Amerika kommt. (…)“1

Entscheidend ist hier nicht so sehr die zunehmende Armlänge, sondern die andere „Denkart“ der Weißen in Amerika, die Verlagerung des Denkens vom „Vorderhirn“ zum „Hinterhirn“.  Denn das „Hinterhirn“ steht bei Rudolf Steiner für die Schwarzen:

„(…) So daß also ein Schwarzer in Afrika ein Mensch ist, der möglichst viel Wärme und Licht vom Weltenraum aufsaugt und in sich verarbeitet. Dadurch, daß er das tut, wirken über den ganzen Menschen hin die Kräfte des Weltenalls so. (Es wird gezeichnet.) Überall nimmt er Licht und Wärme auf, überall. Das verarbeitet er in sich selber. Da muß etwas da sein, was ihm hilft bei diesem Verarbeiten. Nun, sehen Sie, das, was ihm da hilft beim Verarbeiten, das ist namentlich sein Hinterhirn. Beim Neger ist daher das Hinterhirn besonders ausgebildet. Das geht durch das Rückenmark. Und das kann alles das, was da im Menschen ist an Licht und Wärme, verarbeiten. Daher ist beim Neger namentlich alles das, was mit dem Körper und mit dem Stoffwechsel zusammen hängt, lebhaft ausgebildet. Er hat, wie man sagt, ein starkes Triebleben, Instinktleben. Der Neger hat also ein starkes Triebleben. Und weil er eigentlich das Sonnige, Licht und Wärme, da an der Körperoberfläche in seiner Haut hat, geht sein ganzer Stoffwechsel so vor sich, wie wenn in seinem Innern von der Sonne selber gekocht würde. Daher kommt sein Triebleben. Im Neger wird da drinnen fortwährend richtig gekocht, und dasjenige, was dieses Feuer schürt, das ist das Hinterhirn. (…)“2

Rudolf Steiners Amerikaner ist ein (Halb-)Schwarzer.  Und schon hat Anthroposoph einen weiteren Grund für seinen „Anti-Amerikanismus“. Auch wenn er das Steiner–Zitat gar nicht kennen sollte? Ansgar Martins schreibt in „Ein kosmisches Komplott“: „Die verschwörungsideologischen Sympathisanten der Waldorf-Szene spüren – möglicherweise unbewusst – den ursprünglichen politischen Kontext dieser Weltanschauung …“

––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

1 Rudolf Steiner, „Vom Leben des Menschen und der Erde – Über das Wesen des Christentums“, GA 349, Dritter Vortrag, Dornach, 3. März 1923, Seite 58

2 ebd., Seite 50

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Entry filed under: Andreas Lichte, Anthroposophie & Rassismus.

Hinter dem Mond hervor. Waldorfbund warnt die Schulen vor politischen Demagogen Ist es an der Zeit für eine Rudolf-Steiner-Gesellschaft?

15 Kommentare Add your own

  • 1. Ton Majoor  |  15. August 2015 um 2:25 pm

    War bei Steiner (z.B. GA 121 und 349) nicht hauptsächlich die Rede von Monogenismus, Migration, Modifikation und Mischung etnischer Gruppen (nicht etwa von reinen Menschentypen)? Seine Anthropologie hatte scheinbar eine epigenetische (lamarckistische) Hülle: Plastizität, erworbene Anpassung an der Umgebung (GA 18 und 30).

    Antwort
    • 2. Andreas Lichte  |  16. August 2015 um 8:30 am

      … warum kommt Anthroposophen eigentlich nicht die SCHAMRÖTE ins Gesicht, wenn sie diesen „Hinterhirn“-MÜLL von Rudolf Steiner lesen ?

  • […] einem auf dem „Waldorfblog“ veröffentlichten e-mail-Austausch mit Ansgar Martins vermutete ich dafür als tiefere […]

    Antwort
  • 4. Andreas Lichte  |  20. August 2015 um 2:01 pm

    Hans-Florian Hoyer kommentiert am Donnerstag, 20. August 2015, beim Artikel „Volksverhetzung auf anthroposophisch“ von Michael Eggert:

    „(…) Wenn einzelne Irre sich aus dem schriftlichen Corpus Steiners bedienen, dann ist das „anthroposophisch“ und wird der Gesamtheit von „Anthroposophen“ unterstellt und die wirklichen Durchblicker können mal wieder so richtig aufklären (…)“

    ich habe ja eher den Eindruck, der „schriftliche Corpus Steiners“ ist „irre“ (siehe Steiners „Hinterhirn-Neger“, oben) – und „brave“ Anthroposophen mühen sich damit ab, Steiner „normal“ erscheinen zu lassen …

    Eggerts Artikel hier: http://egoistenblog.blogspot.de/2015/08/volksverhetzung-auf-anthroposophisch.html?spref=fb&m=1

    Antwort
  • 5. Ton Majoor  |  20. August 2015 um 8:48 pm

    ‘Hinterhirn‘ deutet hier auf das motorische Kleinhirn (längere Arme bei Nachkommen, aufmerksames Auge). Die stereotype Denkart des heutigen Amerikaners im Gegensatz zum Europäer wäre nach Steiner, daß er ‘behauptet, indem er beobachtet‘. (349.59).

    Nach der Evolutionsideologie von Lamarck, Haeckel und Steiner seien erworbene Eigenschaften direkt leiblich vererbbar (Epigenetik) im Gegensatz zum Neodarwinismus bei August Weissman (30.192 f.).

    Antwort
    • 6. Andreas Lichte  |  21. August 2015 um 12:29 pm

      @ Ton Majoor

      was wollen Sie den Lesern eigentlich mit Ihrem Kommentar sagen?

      Wollen Sie sagen, dass Rudolf Steiner mit seinem „Hinterhirn-Neger“ Recht hatte? Dass Rudolf Steiners „Erklärung“ für „Triebhaftigkeit“ etc. des „Negers“ richtig ist?

    • 7. Ton Majoor  |  21. August 2015 um 2:22 pm

      Ich habe einfach versucht den historisch-biologischen Kontext der bizarren Amerikaner-Zitate, Steiners neu-lamarckistisches Evolutionsmodell der Menschheit, herauszufinden. Heute verwendet man genetische (neodarwinistische) Begriffe, wie genetische Variabilität für Afrikaner oder genetische Selektion für indigene Amerikaner, statt Steiners epigenetische (lamarckistische) Stereotypen Kindheit (Plastizität) und Alter (Verhärtung).

      Dieser evolutive Kontext erklärt ebenfalls Steiners andere anti-Amerikanische Zitate, z.B. über die ursprüngliche Migration der indianischen Bevölkerung Amerikas, die “die Kräfte erwerben mußte, die sie zum Aussterben führten“ (121.75). Die weiße Bevölkerung in Steiners Modell habe sich in einer zweiten, nacheiszeitlichen Kolonisation gemischt, wie in Indien, Amerika und innerhalb Eurasien (349.62).

    • 8. Andreas Lichte  |  21. August 2015 um 2:53 pm

      @ Ton Majoor

      Sie schreiben: „… Dieser evolutive Kontext ERKLÄRT ebenfalls Steiners andere anti-Amerikanische Zitate …“

      „ERKLÄRT“ bezweifle ich:

      von Molekulargenetik und Epigenitik konnte Rudolf Steiner noch gar nichts wissen, weil sie erst nach seinem Tod entstanden.

      Betrachten wir doch einfach, WAS RUDOLF STEINER WIRKLICH SAGT:

      halten Sie für richtig, was Steiner in GA 349 sagt? (wie oben in meinem Artikel zitiert)

    • 9. Ton Majoor  |  21. August 2015 um 8:31 pm

      Steiner gibt, wie ich das lese, schon 1899 (in GA 30) eine allgemeine biologische Erklärung für die 1923 angeführte Beobachtung der länger werdenden Arme bei Nachkommen der Amerikaner (in GA 349). Damals gab es eine Konkurrenz zwischen zwei Evolutionstheorien: Neo-Darwinismus (Weismann) und Neo-Lamarckismus. Die Erstere ist heute noch üblich, während Steiner sich aber offensichtlich zur Letzterer bekannte. Epigenetik gab es schon seit Aristoteles (Über die Entstehung der Tiere).

      Steiner hielt also die neolamarckistische, epigenetische Erklärung für richtig, wobei das Kleinhirn das Stoffwechsel-Gliedmassensystem ansteuert (anfeuert) und die plastische Arme und Beine sich anpassen an der Umgebung, sich modifizieren, und die erworbene Eigenschaften direkt übererben. Das alles ist Binnenlogik des Neolamarckismus. Eine moderne, neodarwinistische Erklärung der längeren Arme bei Nachkommen würde ganz anders lauten.

  • […] einem auf dem „Waldorfblog“ veröffentlichten e-mail-Austausch mit Ansgar Martinsvermutete ich dafür als tiefere […]

    Antwort
  • 11. Andreas Lichte  |  22. August 2015 um 7:54 am

    Anthroposophen wie der hier kommentierende „Ton Majoor“ haben einfach Verständnis für alles … solang „alles“ von Rudolf Steiner gesagt wird.

    „Ton Majoor“ erklärt dem Leser, Rudolf Steiners „Hinterhirn-Neger“ sei einfach nur Ausdruck von Steiners Anhängerschaft des „Neo-Lamarckismus.“ Und fertig. Alles normal.

    Antwort
  • 12. ton majoor  |  27. August 2015 um 1:38 pm

    Bei Steiner stehen stereotype Normalmenschen (Sonne), normale Entwicklung (Form) und das Innere (Blut) gegenüber Körperoberfläche, Modifikationen und Hautfarben (vgl. GA 107, 121 und 349). Dieser menschenkundige Unterschied finde ich nicht bei Zander 2007, Sonnenberg 2009, Bierl 2011 oder Staudenmaier 2013.

    Husmann (2006: Inkarnat und weisse Norm 15 f.; 2015: neutrale und weisse Hautfarbe, 303 f.) konfundiert leider vorschnell die Adjektive ‘normal‘ (Sonne, neutral) und ‘weiss‘ (Jupiter, aktiv).

    Antwort
    • 13. Andreas Lichte  |  29. August 2015 um 7:14 am

      … diesen „menschenkundige Unterschied“ finden Sie eben nur bei Rassisten …

      hier ein anderer Anthroposoph, der Rudolf Steiners Rassismus verteidigt, Kees Kromme sagt zu Steiners „triebhaftem Neger“ (siehe Artikel, oben):

      „Fuer mich ist es okkulte Beschreibung einer Tatsachenbestand.“

      https://ratgebernewsblog2.wordpress.com/2015/08/18/anthroposophischer-antiamerikanismus-rudolf-steiner-macht-weisse-amerikaner-schwarz/#comment-6616

  • 14. ton majoor  |  29. August 2015 um 12:11 pm

    Historisierend betrachtet waren also für Steiner regionale Migrationsgruppen neolamarckistische ‘Modifikationen‘ der monogenistischen Normalentwicklung, keine eigenständige Menschentypen, wie im Polygenismus. Seine weisse Europäer (349.52, 121.114, 13.272) seien eine nacheiszeitliche Mischung von stereotypen, fortschrittlichen ‘Normalmenschen‘ (Sonnenmenschen, mit normalen ‘Ich-Gefühl‘, 107.286 f.) mit den ursprünglichen, käseweissen, europäischen Bevölkerung (Jupitermenschen, mit starken ‘Ich-Gefühl‘): “Mitten hineingekeilt war der Manu mit seinen Normalmenschen.“ (107.289). Vgl. Husmann (2015, S. 303) in: books.google, xKNLCgAAQBAJ.

    Steiners angebliche Gruppenmerkmale sind wohl für 85% stereotype (nach heutigen genetischen Einsichten). Stereotype scheint nicht seine Verbindung der embryologischen Hirnteile (Hinter-, Mittel- und Vorderhirn) mit den drei flexiblen Leibessystemen. Epigenetisch gemeint ist anscheinend noch Steiners Mulattenbeispiel in Zusammenhang mit Pikazismus (Pica ist Elster) in der Schwangerschaft (348.189).

    Antwort
    • 15. ton majoor  |  1. September 2015 um 9:41 pm

      Die drei theosophische Wurzelgruppen (11.44 f.: lemurisch, atlantisch und nachatlantisch) seien, laut Steiner, Menschenarten gewesen, und ebenfalls stereotype mit resp. Wille, Gedächtnis und Verstand. Steiner erwähnt als Menschenarten (oder Nachkommen der Wurzelgruppen im Quartär) Homo erectus und Homo neanderthalensis (18.409 f., 30.183 f., 54.136, 354.64 f.).

      Jede Wurzelgruppe (Menschenart) habe sich durch Vervollkommnung (neolamarckistische Umbildung: erworbene Anpassung an die Umgebung und Vererbung, 11.15 f.) weiter entwickelt, resp. im Erdzeitalter Mesozoikum, Paleogen/Neogen (veraltet: Tertiär) und Quartär (300a.87).

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Ich bin Ansgar Martins, geb. 1991 und war bis Juni 2010 Schüler an der FWS Mainz. Inzwischen studiere ich Religionsphilosophie, Soziologie und Geschichte in Frankfurt a. M. Dieser Blog ( dessen "Leitbild" ganz oben rechts ) ist mein persönliches Projekt, um die oft einseitigen und selbstgerechten Pro- und Contra-Positionen in der Debatte um die Waldorfpädagogik und Anthroposophie kritisch zu kommentieren. Ich hoffe, das gelingt, und freue mich über Rückmeldungen jeder Art!

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