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„Am Abgrund“: Sexualmoral auf anthroposophisch – Schlaglichter 2014

„Ich mache Sie da zum Beispiel aufmerksam, wie gemein, widerlich gemein die moderne Zeit so etwas auffaßt wie das Verhältnis des Sokrates zu seinen Schülern. Man redet da von einer Art Homosexualität, während das auf eine Seite der Seelenkräfte hinweist, wo nicht nur durch das Wort, sondern durch das Beisammensein des Sokrates mit seinen Schülern etwas bewirkt wurde. Die Anwesenheit des Menschen bedeutete ihnen etwas. Es ist eine ekelhafte Verleumdung der Dinge, wenn heute auf diese Sachen im Griechentum die Begriffe der Homosexualität angewendet werden.“
– Rudolf Steiner, GA 342, 140

Mit dem Thema Sex tat sich Rudolf Steiner und tun sich bis heute viele seiner Anhänger schwer. Welt und Mensch sind für sie geistige Wesen, heißt: Geschlechtlichkeit hat vor allem spirituelle Bedeutung. „Mann und Weib“ sind ein leiblich-seelisches Intermezzo für geistige Geschöpfe, deren Karma und kosmische Mission sich geschlechtlicher Hüllen bedienen. In ferner, spiritueller Zukunft muss kein „Ich“ mehr einen Leib bewohnen.

Die eingangs zitierten Worte Steiners resultieren deshalb wohl nicht, jedenfalls nicht primär, aus Homophobie: Steiners erster Trauzeuge war immerhin der homosexuelle Poet John Henry Mackay gewesen. Dem Spiritualisten stieß eher die vermeintliche Kontamination vornehmer Gestalten wie Sokrates mit so „widerlichen“ und „gemeinen“ Aktivitäten wie sexueller Begierde auf. Denn die hat in seiner spirituellen Anthropologie keinen Platz: Trieb ist niedrig, oft sogar dämonisch, und bei hochentwickelten Menschen auch kein relevanter Faktor. Sex dient hier höchstens der Schaffung neuer Leiber als Inkarnationsplattformen für herabsteigende Seelen. Das anthroposophische Geschlechterbild ist entsprechend doppelpolig: Einerseits blieb Steiner der Vision seiner „Philosophie der Freiheit“ treu, nach der nur das freie Individuum, unabhängig vom Geschlecht, zähle (vgl. GA 4, 238ff.). Andererseits haben Männlichkeit und Weiblichkeit spirituelle Funktionen: Steiner bemüht die schon damals trägen Sexismen von weiblicher Emotion und männlicher Kognition, von weiblichem Gebähren und männlichem Zeugen. Steiner verkannte also offensichtlich den realen Sexus, wie er die Leiblichkeit verkannte, gleichzeitig aber stärkte er gesellschaftlichen Geschlechterklischees durch eine spirituelle Begründung den Rücken, drittens relativierte er sie wieder durch die Konstruktion eines leibfreien „Ich“.

„Erziehungskunst“: „Kein Konzept zu sexueller Vielfalt zu entdecken“

Schwule und lesbische Anthroposophen, um von Trans- und Intersexualität garnicht zu reden, hatten in diesem Klima freilich bis vor Kurzem wenig zu lachen. Erst 1991 gründete sich ein kritischer Arbeitskreis „Bi…Sophie“. (vgl. Richard Roman: Schwule Anthroposophen) Aber Sexualität überhaupt ist für viele Anthroposophen bis heute ein problematisches Thema. Das gilt auch und nicht zuletzt für die Waldorfschulen. Dazu erschien kürzlich ein überraschend kritischer Artikel des Waldorf-Verbandsmagazins „Erziehungskunst“, Autor ist Valentin Hacken. Wahrscheinlich ist es nicht übertrieben, den Artikel als den seit vielen Jahren besten dieser Zeitschrift zu bezeichnen. Der ehemalige Waldorf-SV-Vorstand schreibt unter anderem:

„…hier [also bei Waldorf, AM] ist auf weiter Flur noch kein Konzept zur sexuellen Vielfalt zu entdecken. Im Gegenteil zeigt sich schon der Sexualkundeunterricht problematisch. In einer Stichprobe konnten sich zehn von fünfzehn Schülern gar nicht erinnern, einen gehabt zu haben. Exemplifizieren lassen sich die Schwierigkeiten mit zwei Beiträgen. Zuerst ein Vortrag des Kongresses »Liebe und Sexualität« (Erziehungskunst 1/14), überschrieben mit »Sexualität im Internet – Jugend am Abgrund des Menschseins?«. »Unfair«, sei es, dass sich Jugendliche mit Darstellungen auseinandersetzen müssten, bei denen selbst der Erwachsene »Mühe hat, sich zurechtzufinden«, so Referent Greiner.  Wer hier den Abgrund des Menschseins vermutet, zeigt eine erstaunliche Dimensionslosigkeit – es geht um die Darstellung von Sex, nicht um Massenmord. Und mit gutem Sexualkundeunterricht findet man sich auch mühelos in einem Porno zurecht. Das wird die Autoren des Buchs »Sexualkunde in der Waldorfpädagogik« nicht beruhigen, denn dort gilt Pornographie ohnehin als Teufelswerk. Sexuelle Vielfalt sucht man hier vergebens, lediglich Homosexualität findet sich als »brennende Frage aus der Praxis« und kann laut Michaela Glöckler ihre Ursache u.a. in gewaltvollen sexuellen Erlebnissen der vergangenen Inkarnationen haben. Statt Gender-Mainstreaming, das nach Rollenbildern und Stereotypen fragen würde, lässt sich lernen, dass die Frau sich für das tiefe, intellektuelle Nachdenken weniger eignet als der Mann und ein leistungsorientiertes Bildungssystem männlich ist. Lehrende werden hier nicht nur eindringlich gewarnt, zu früh mit den Kindern über Sexualität zu sprechen und dabei schematische Funktionszeichnungen oder Modelle zu verwenden, sondern lieber ermutigt, Karma zum Unterrichtsthema zu machen; Sexualkunde als günstige Gelegenheit, die eigene Weltanschauung einzubringen. Dazu gibt es allerlei Beispiele für eine Unterrichtsgestaltung, die entgegen den Programmsätzen nicht für Klarheit sorgt, sondern eine Mystifizierung von Sexualität betreibt, mit dem Ziel, Sexualität menschlich werden zu lassen, im Ganzen und im einzelnen Schüler. Eine Sexualität, die in der Waldorfpädagogik vor allem als gefährdet wahrgenommen wird. Vom Materialismus, den bösen Medien, einer zerstörerischen Sachlichkeit, der Leib-Seele-Trennung, HipHop, Computerspielen, Internet. Und auch hier die apokalyptische Vision: Menschheit am Abgrund.“ (Hacken: Die Sexualkunde gehört entrümpelt)

Der Zitierte bemüht sich im Rest seines Artikels, empirische Gegenbelege zu den abstrusen waldorfpädagogischen Annahmen aufzuzählen, auf deren Paraphrase ich hier verzichte: Der Irrsinn ist offenkundig. Es ist erstaunlich und erfreulich, dass die sonst alles andere als innovative anthroposophische Pädagogikzeitschrift hier einmal deutlich auf ein Lehrplandefizitin hinweist. Fraglich bleibt, ob Valentins Kritik irgendwelche Verbesserungen innerhalb der Waldorfsexualkunde nach sich ziehen wird. Denn andere jüngere Beiträge zum Thema sehen in der von ihm herausgearbeiteten Weise schlimm aus.

„Waldorf-Ideen-Pool“: Sexualkunde als kosmischer Kitsch

Da ist etwa die Internetseite „Waldorf-Ideen-Pool“, betrieben von dem Steinerpädagogen Marcus Kraneburg. „Waldorf-Ideen-Pool“ soll Waldorflehrern kostenfrei die Vorstellung bzw. den Abruf von Unterrichtskonzepten und -inhalten zur Verfügung stellen. Nach Fächern geordnet ist hier schon ein erstaunliches Repertoire zusammengekommen, in dem allerlei Waldorfpädagogen aus dem deutschsprachigen Raum offenherzig Einblick in eine idealisierte Unterrichtspraxis geben. Kunstvoll (von Lehrerhand) gemalte Epochenhefte mit schönen Blütenzeichnungen stehen neben sachlich teils verantwortbaren, teils esoterisierten Unterrichtsvorschläen. Kraneburg selbst ist Klassenlehrer an der Waldorfschule Stuttgart-Kräherwald und hat auch schon für die „Erziehungskunst“ geschrieben. Wie weit Waldorflehrer die Seite tatsächlich konsultieren, ist unklar. Am 6. Mai jedenfalls wies Kraneburg im Newsletter (Nr. 132) des „Waldorf-Ideen-Pools“, der an 3260 Abonnenten ging, auf einen neuen Beitrag zum Thema Sexualkunde hin. Der steht, in zwei unterschiedliche Einträge getrennt, auch online zur Verfügung. Zitiert wird laut Newsletter „aus einem Epochenheft“. Und zwar:

„Das Thema dieser Epoche ist die Sexualkunde. Wir gehen darin der Frage nach, wie sich das Leben immer wieder erneuert, wie aus der Verbindung eine Männlichen mit einem Weiblichen immer wieder das Wunder eines Leben erwächst. Wir machen dabei einen Gang durch die Naturreiche. Den Anfang nehmen wir jedoch bei der immerwährenden Befruchtung der Erde durch den Himmel. Der Himmel gibt uns das Sonnenlicht, den Regen und den Wind. Die Erde empfängt dies und gebiert daraus in unendlicher Fülle die Pflanzenwelt. Der Himmel zeigt also eine gebend-männliche Geste, die Erde eine weiblich-empfangende und gebärende.“ (Vorwort; 05. Himmel und Erde)

Natürlich folgt ein waldorf-folkloristisch passendes Gedicht (von Joseph von Eichendorff). Männlichkeit und Weiblichkeit werden als duale Pole präsentiert. Von „sexueller Vielfalt“ ganz abgesehen, die in diesem naturphilosophisch aufgeladenen Geschwafel zweifellos keinen Platz fände: Die Geschlechter erscheinen als Widerschein und esoterische Korrespondenz kosmischer Qualitäten. Offensichtlich ist das als kosmisch Dargelegte die Wiederholung und Verkitschung einfältigster Genderklischees, „gebend-männlich“-himmlisch, „weiblich-empfangend“-irdisch bzw. „gebärend“. Und der Unsinn wird mit gruseliger Konsequenz ausbuchstabiert. Er wird nicht nur angedeutet, sondern die Schüler sollen allen Ernstes eine Tabelle zu „Qualitäten des Männlichen und des Weiblichen“ anlegen und ausfüllen. Dazu werden mehrere Begriffe und die „Aufgabe“ vorgegeben:

„Suche unten Gegensätze, die zueinander passen und versuche sie in einer Liste dem Weiblich-Männlichen zuzuordnen.

schwarz, kämpferisch, sonnig, wach, langsam, geschwungen, Tag, weich, direkt, logisch, klein, links, hart, gefühlvoll, salzig, Sonne, schattig, verstandesmäßig, indirekt, Nacht, gerade, rechts, ausgleichend, kalt, dunkel, warm, intuitiv, hell, schnell, weiß, Mond, süß, verträumt, groß …“ (1. Aufgabe, 07. Qualitäten des Männlichen und des Weiblichen)

Es folgt an Ort und Stelle eine zweite Aufgabe, in der die Schüler jeweils eine positive und eine negative Bedeutung dieser Begriffe anlegen sollen, z.B. zu weich: „Eine Banane schmeckt gut, wenn sie weich ist.“ Weich scheint mir hier überhaupt so einiges zu sein, eher hart ist allerdings die Vorstellung, dass das anscheinend bereits mit Kindern so durchgenommen wurde.

„Das Goetheanum“: „Sexuelle Früherziehung“ führt zu Drogenabhängigkeit und Tierhaftigkeit

Wie die praktischen bzw. sexualethischen Folgen solch anthroposophischer Erziehung aussehen könnten, demonstrierte Mitte März die von der „Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft“ herausgegebene Wochenschrift „Das Goetheanum“. Dort schrieb die 1920 geborene Medizinerin und Homöopathin Lore Deggeller einen Artikel mit dem Titel „Sexuelle Früherziehung“. Gleich in der Einleitung beruft sich die zweifach (und einmal in Medizin) promovierte Deggeller auf die reaktionär-katholische Autorin Gabriele Kuby. Kuby die auch schon in der „Jungen Freiheit“ veröffentlicht hat, wird ebenso im evangelikalen Bereich geschätzt. Sie agitiert neben vielem anderen gegen Harry Potter (diabolisches Heidentum), „Gender-Mainstreaming“ („Zerstörung der Familie“), die „Homo-Lobby“, Kinder-Krippen oder eben sexuelle Früherziehung. Deggeller meint, man müsse bei Kuby zwar „Abstriche machen“, denn sie schreibe „aus dem Blickwinkel einer katholisch-fundamentalistisch geprägten Persönlichkeit“, aber trotzdem seien die von ihr „vorgelegten Tatsachen aufsehenerregend.“ (Deggeller: Sexuelle Früherziehung, in: Das Goetheanum, 11, 14. März 2014, S. 6)

Sorgenvoll schildert Deggeller, durchgängig unter Berufung auf zwei Bücher Kubys, durch „Gender-Mainstreaming“ solle „Heterosexualität als Norm abgeschafft“ werden. So richtig in Fahrt kommt sie dann zum Thema „sexuelle Früherziehung“. Solche Erziehung findet Deggeller „abstrus“: „Empfehlungen zur sexuellen Früherziehung widersprechen der kindlichen Verfasstheit, die noch eines ‚Seelenschutzes‘ bedarf“. Zärtlichkeiten bis zum dritten Lebensjahr, bei denen das Kind „gestreichelt, liebkost, an den verschiedenen Stellen geküsst“ werde, seien besonders schlimm, denn immerhin handle es sich hier um einen der spirituellsten Lebensabschnitte, in der Christus noch direkt präsent sei. Ähnlich im Alter 4-6: Hier würde die richtige Entwicklung des Ätherleibs verhindert.

Die grässlichsten Dinge macht Deggeller aber in der Schule aus. Sexualkundeunterricht scheint zum schlimmsten zu gehören, was sie sich vorstellen kann: Kinder, die mit Kondomen umgehen lernen, gar Sachen über Pornos hören – gar, dass ab 10 Jahren schon von Homosexualität gesprochen werde. Alles böse. „Wie konnte es zu solchen Auswüchsen kommen, zu deren Folgen auch durchaus die heutige Szene der jugendlichen Drogen- und Alkoholabhängigkeiten gehört? Hat niemand dieser sozialen Entwicklung … seit 1969 … Einhalt geboten …?“ Sexualkundeunterricht führt also anscheinend zielsicher zu Drogenabhängigkeit. Dass die Redaktion des „Goetheanum“ derartiges abdruckt, lässt wohl tief blicken. Als echte Anthroposophin sieht Deggeller aber voraus, dass viel Bösartiges ansteht als Drogenabhängigkeit für Kinder, die schon mit 10 Jahren von Homosexualität gehört haben (oder so). Offenbar führt Sexualkunde direkt zur Apokalypse:

„Das alles deutet letztlich darauf hin, dass ein geistiger Entwicklungsschritt der Menschheit verpasst wurde, in dem nämlich eine Arbeit der Engel im Auftrag der Exusiai am Astralleib der Menschen von diesen nicht bemerkt wurde, sodass sie in die schlafenden Ätherleiber verlegt werden musste. Das führt dazu, dass statt neuer zukünftig sozialer Formen nun das Tier im Menschen hochgezüchtet wird, indem ‚gewisse Instinkte, die grauenhaft sein werden‘ [Steiner] heraufkommen … Sollten wir in dieser Szene schon angekommen sein, so steht uns fast kein Rezept mehr zur Verfügung.“

Es bleibt nur zu wünschen, dass Kuby und Deggeller ihren Alptraum noch erleben: Eine Gesellschaft, in der jede Form von Sexualität ohne derartige und andere Verächtlichkeiten ausgelebt werden könnte, in der Geschlecht aus Identitätszwang erlöst wäre. Leider scheint diese Gesellschaft ebenso weit entfernt zu sein, wie es hierzulande glücklicherweise das reaktionäre Geschlechterideal beider Damen ist. Aber auch die stehen offensichtlich mit ihren religiös verbrämten Ansichten längst nicht allein. Deggeller mag einer anthroposophischen Generation angehören, die vielen liberalen oder schlicht jüngeren Anhängern Steiners fremd oder peinlich ist. Und trotzdem: Solange Anthroposophen nicht fähig oder willens sind, Steiners Sexualmoral und die verblödete esoterische Aufladung vermeintlicher Geschlechtseigenschaften klar zurückzuweisen, wird sich am (wenn überhaupt vorhandenen) Sexualkundeunterricht an Waldorfschulen wohl eher nichts ändern. Gut, dass in Ermangelung entsprechender Unterrichts- und Lehrplankapazitäten viele Klassenlehrer heute Angebote von „Pro Familia“ in Anspruch nehmen. Da gibt’s dann wenigstens einen Kondomführerschein.

26. Mai 2014 at 5:40 pm 8 Kommentare


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Ich bin Ansgar Martins, geb. 1991 und war bis Juni 2010 Schüler an der FWS Mainz. Inzwischen studiere ich Religionsphilosophie, Soziologie und Geschichte in Frankfurt a. M. Dieser Blog ( dessen "Leitbild" ganz oben rechts ) ist mein persönliches Projekt, um die oft einseitigen und selbstgerechten Pro- und Contra-Positionen in der Debatte um die Waldorfpädagogik und Anthroposophie kritisch zu kommentieren. Ich hoffe, das gelingt, und freue mich über Rückmeldungen jeder Art!

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