Die große Masern-Bergtour

20. September 2015 at 12:40 am 14 Kommentare

Impfungen sind, wie alles, das irgendwie mit Technik zu tun hat, für Anthroposophen eher problematisch: Vielleicht stecken ja die „Geister der Finsternis“ dahinter, die die Spiritualität (zer-)stören wollen? (vgl. Löffelchen voll Zucker) Im Gegensatz zu Impfungen sind medizinische Leiden jedoch hoch im Kurs. Im anthroposophischen Standardwerk „Kindersprechstunde“, verfasst von Wolfgang Goebel und Michaela Glöckler, erfährt man, dass Krankheiten (und deren triumphale Überwindung) ohnehin Werk des Schicksals sind, notwendige Zutaten der Freiheit, Wohltaten für das innere Wachstum. (vgl. etwa Goebel/Glöckler: Kindersprechstunde, Stuttgart 1984, 162f.) Dazu passend hört man mit ernüchternder Regelmäßigkeit  von Masern-Ausbrüchen an Waldorfschulen. Bei der Waldorf-Verbandszeitschrift „Erziehungskunst“, die laut Plan an die Elternhäuser aller deutschen Waldorfschulen verteilt wird, wurde die Krankheit jüngst sogar regelrecht beworben: In der September-Ausgabe 2015 berichtet die dreifache Mutter Sara Koenen, wie sie die Infektion ihrer Kinder willentlich in Kauf genommen hat. Für Koenen, die Impfen mit Fernsehen vergleicht, war die Krankheit geradezu eine Familienidylle in schnelllebiger Zeit.

Die Einzelheiten des Berichts geben Einblicke in eine sonderbare Parallelwelt, in der die Krankheit von vielen Seiten als großes Vergnügen angesehen wird: Koenen liest etwa die „Kindersprechstunde“ und erfährt Bestätigung aus einem Lesekreis, in dem man Steiners „Offenbarungen des Karma“ liest. Am gruseligsten ist jedoch der behandelnde „Arzt“, den die Kinderkrankheit geradezu enthusiastisch zu stimmen scheint: „Masern durchmachen ist wie in die Berge gehen“, verkündet er. Sein Vertretungskollege beglückwünscht Koenens Töchter sogar, dass sie hohes Fieber haben. Die Metapher der Bergwanderung wird zum roten Faden des Artikels, alle Stadien der Krankheit erscheinen als glückliche Modi der Selbsterfahrung:

„Die Freundschaft zwischen Edda und Maya ist noch dicker geworden, sie sind jetzt »Masernschwestern«. Unsere Familien hat es richtig zusammengebracht. Wir feiern die gesunde Wiederkehr von der großen Masern-Bergtour mit einem gemeinsamen Ausflug zum Baggersee am Ende der Pfingstferien … Wir haben es geschafft. Es fühlt sich an, wie das Glück, wenn man eine mühsame Arbeit mit Erfolg abgeschlossen hat. … Jedenfalls bin ich meinen Kindern überaus dankbar für diese Masernzeit. Es war eine besondere, intensive Zeit. Und ein großes Innehalten. Zeit, die meine Kinder und mich, auch durch das pflegerische, wieder näher zueinander gebracht hat. Unsere Beziehung hat sich vertieft, in diesem für eine Weile von der Welt abgeschlossenen Zusammenseins, vergleichbar nur mit dem Wochenbett. Ich habe es wie einen Segen empfunden, der uns sicher durch die nächsten Jahre tragen wird“

Eine stilechte Abrundung dieser journalistischen Groteske bieten zwei Leserkommentare: „berührt und ermutigt“ fühlt sich Kommentator „Ulrich“. „Malisabeth“ bedankt sich herzlich: „Ich bin gespannt, ob und wie wir einmal in die ‚Masern-Berge‘ steigen werden. Dieser Artikel hat mir gleichzeitig Respekt und Ehrfurcht vor dieser Krankheit – als auch Mut gegeben.“ Die Kontextualisierung dieses Milieus liefert der Artikel praktischerweise gleich mit:

„Durch das Impfen haben wir heute die Möglichkeit, der Krankheit zu entkommen. Die Gesellschaft fordert uns geradezu auf, der Krankheit keinen Raum zu lassen. Mütter gehen arbeiten und Kinder in die Kita. Eine mehrwöchige Krankheit ist da nicht vorgesehen. Geimpft wird nach Plan, da muss ich mich als Eltern schon bewusst dagegen entscheiden. Noch habe ich die Freiheit, aber der Ruf nach einer Impfpflicht wird laut. Aber haben wir dadurch wirklich die Gesundheit? Ist es nicht so, dass etwas in uns bisweilen die Zeit und den Raum benötigt, sich wieder ganz in uns selbst zurückzuziehen, neu zu werden und mit frischer Kraft die nächsten Schritte zu tun?“

Die Flexibilisierung und Ökonomisierung menschlichen Lebens, der sich bis auf weiteres kein Individuum entziehen kann, wird hier durchaus richtig erkannt. Wie schlimm es um unsere Gesellschaft steht, offenbart der Umstand, dass eine Mutter die Erkrankung ihrer Kinder, die sie bewusst herbeigeführt hat, als geruhsames Innehalten und Stärkung der Familienbande erfährt: „Wir haben es geschafft“. Viel mehr Zeit und Raum scheint diese Familie für sich nicht zu haben. Zugleich zeigt sich an der Art, wie diese Situation erfahren und dargestellt wird, ein Charakteristikum esoterischer Ideologien: An ihrem Grunde liegt ein durchaus reales Dilemma, doch weil die reale Lösung ausbleibt wird das Zusammenbrechen am Wegesrand als Befreiung ausgegeben.

Die Metaphorik der „Bergtour“ enthüllt den martialischen, sogar sozialdarwinistischen Charakter der dahinterstehenden Metaphysik (wie schon André Sebastiani festgestellt hat): Es hängt von einem selbst ab, ob man den Aufstieg schafft, ob man stark genug ist, ob man die Probe besteht. Deshalb kann Koenen die Infektion heroisch als besondere Leistung ihrer Familie verkaufen. Ironischerweise folgt sie gerade auf diesem Wege gnadenlos dem von ihr kritisierten Diktum der Leistungsgesellschaft, das allerdings verschärft und auf absurde Bereiche ausgedehnt wird. Das völlig sinn- und zwecklose Leiden an Krankheiten gilt als Privileg, als Herausforderung, aus der man seelisch-geistig gestärkt hervorgehe. Das ist nicht nur Unsinn, sondern auch eine sehr kaltherzige Form von Religiosität.

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14 Kommentare Add your own

  • 1. TeslaDriver  |  20. September 2015 um 10:39 am

    UPDATE 20.9.2015, 11:30 Uhr

    Nachdem Sara Koenen ihren Artikel für erziehungskunst.de auf ihrer eigenen Facebook-Seite veröffentlicht hatte und sich der Kritik nicht stellen wollte, hat sie zuerst den Beitrag und dann ihre gesamte FB-Seite vom Netz genommen!

    Antwort
    • 2. A.M.  |  20. September 2015 um 12:14 pm

      Echt jetzt?

  • 3. André Sebastiani  |  20. September 2015 um 1:26 pm

    Sehr gute Analyse! Aber in einem Punkt bin ich nicht einverstanden:

    „Wie schlimm es um unsere Gesellschaft steht, offenbart der Umstand, dass eine Mutter die Erkrankung ihrer Kinder, die sie bewusst herbeigeführt hat, als geruhsames Innehalten und Stärkung der Familienbande erfährt: “Wir haben es geschafft”. Viel mehr Zeit und Raum scheint diese Familie für sich nicht zu haben. Zugleich zeigt sich an der Art, wie diese Situation erfahren und dargestellt wird, ein Charakteristikum esoterischer Ideologien: An ihrem Grunde liegt ein durchaus reales Dilemma, doch weil die reale Lösung ausbleibt wird das Zusammenbrechen am Wegesrand als Befreiung ausgegeben.“
    Ob man in früheren Zeiten überhaupt so viel mehr Zeit für die Familie hatte, das sei mal dahingestellt.
    Die Mutter führt die Erkrankung jedenfalls nicht herbei, weil sie sich für ihre Familie eine Auszeit wünscht, sondern weil sie sich einen realen Gewinn für Ihre Kinder durch die Erkrankung verspricht. Diese Erwartung prägt ihr Erleben (confirmation bias), sodass sie den Verlauf dieser schweren Erkrankung, der die Familie sogar ins Krankenhaus führt, am Ende tatsächlich als Gewinn erlebt und durchweg positiv beschreibt.
    Eine Masernerkrankung bedeutet aber, dass das Kind hoch fiebernd das Gefühl hat zu erfrieren, während der Körper gleichzeitig glüht. Dabei hat das Kind über rund zwei Wochen erhebliche Schmerzen. Es ist ein nicht zu unterschätzendes Leid, dass man bei einer Masernerkrankung, auch ohne schwere Komplikationen, erfährt.

    Ich kenne es durchaus auch aus eigener Erfahrung, dass es auch angenehme Seiten für die Familienbande haben kann, sich zu Hause um ein krankes Kind zu kümmern – wenn es z.B. einen fiebrigen Infekt hat, nicht wenn es schwer leidet.

    Dass man eine solch schwere Erkrankung, samt Krankenhausaufenthalt mit der Möglichkeit schwerer und schwerster Komplikationen positiv erleben kann, liegt nicht in einer kranken Gesellschaft begründet, sondern in diesem Fall einzig und allein in der Anthroposophie.

    Antwort
  • 4. André Sebastiani  |  20. September 2015 um 1:29 pm

    Merdeister hat bei den Ausrufern auch einen Kommentar des Artikels gepostet: https://dieausrufer.wordpress.com/2015/09/20/steiners-schatten-ueber-kindergraebern/

    Antwort
  • 5. Andreas Lichte  |  20. September 2015 um 3:29 pm

    was ist hier eigentlich das Entscheidende?

    – daß eine Mama Menschenversuche mit ihren eigenen Kindern durchführt?

    oder:

    – daß die „Erziehungskunst“ als offizielles Presseorgan des „Bundes der freien Waldorfschulen“ das gutheißt, und darüber berichtet?

    Antwort
  • 6. Erik Dilloo-Heidger, Rottweil  |  20. September 2015 um 6:05 pm

    Meine Eltern vertraten auch die oben geäußerte anthroposophische Sicht auf Kinderkrankheiten. Das hatte für meinen Bruder gravierende Folgen: Er steckte sich bei einer Masernepidemie in seiner Klasse (Waldorfschule Uhlandshöhe, 1962) an und bekam in Folge von Komplikationen mit dieser „harmlosen Kinderkrankheit“ eine Encephalitis. Er lag 6 Wochen bewusstlos im Koma, danach war er 1 Jahr zu Hause. Er konnte (dank Waldorf) später in seiner Ursprungsklasse weiterhin zur Schule gehen und auch das Abitur machen. Aber er blieb zeitlebens nervlich angeschlagen (Kopfweh, häufiges Erbrechen, Nervosität): Mit 29 Jahren brach bei ihm eine MS aus, an der er mit 42 Jahren verstarb. Ich kann nur davor warnen, die Masern als „harmlose Kinderkrankheit“ zu bezeichnen.

    Antwort
    • 7. catherinajtv  |  22. September 2015 um 11:32 am

      Das tut mir sehr leid, Erik. Es ist sicher nur sehr schwer, sich keine „hätte, wäre, wenn“ Gedanken zu machen, im Nachhinein (auch wenn es 62 wohl noch keine Masernimpfung in Europa gab) und es muss besonders schwer zu ertragen sein, wenn Eltern mit offenen Augen in den mögliche nächste Katastrophe laufen.

  • 8. André Sebastiani  |  21. September 2015 um 11:29 am

    Inzwischen ist der Artikel auch von der Facebook-Seite der Erziehungskunst verschwunden. Am Wochenende waren zahlreiche kritische Kommentare unter dem Artikel aufgelaufen. Leider habe ich versäumt diese zu sichern.

    Antwort
    • 9. Andreas Lichte  |  22. September 2015 um 1:36 pm

      @ André Sebastiani & Alle

      was für „kritische Kommentare“ waren denn bei der „Erziehungskunst“ aufgelaufen ?

      Ich vermute: die meisten waren Schläge für die Masern-Mama ?

      das ist ja o.k. – hat sie verdient –, aber wie schon oben gesagt (dort, in meinem Kommentar, noch als Frage formuliert):

      der eigentliche Skandal ist doch, dass die „Erziehungkunst“ – der „Bund der freien Waldorfschulen“ – den Wahnsinn fördert …:

      „Though this be madness, yet there is method in ‚t.“

      „Ist dies schon Tollheit, hat es doch Methode.“

      ( der Wahnsinn hat auch einen Namen: „Anthroposophie“ )

    • 10. André Sebastiani  |  23. September 2015 um 4:16 pm

      Ja stimmt. Die meisten haben die Autorin inhaltlich kritisiert. Es kam aber auch Kritik die den Artikel auf die Anthroposophie und die Waldorfpädagogik im Allgemeinen und an der Erziehungskunst im Speziellen bezog.
      Überwiegend aber war es so, wie du vermutest. Ich denke auch das ist schwer zu trennen. Die Autorin schreibt aus der Perspektive der irrationalen Weltanschauung, die die Erziehungskunst propagiert. Und der Bund der Freien Waldorfschulen verbreitet ihn in der Erziehungskunst und bestärkt damit all die Eltern in ihrer impfkritischen Haltung, von denen einige dann vielleicht demnächst wieder Artikel schreiben.
      Allerdings nur, wenn ihre Kinder die irrationale Weltsicht ihrer Eltern überleben.

  • 11. Flormelis  |  22. September 2015 um 5:55 pm

    Die Autorin hätte den Artikel vielleicht eher so nennen sollen: Zwischen Meinung und Madness – Warum ich meinen Kindern Freeclimbing erlaube
    Um bei der Bergmetapher zu bleiben 🙂

    Antwort
  • 12. André Sebastiani  |  23. September 2015 um 8:51 pm

    Inzwischen ist der Artikel wieder bei Facebook online. Viele Kommentatoren wurden von der Erziehungskunst geblockt, hunderte Kommentare gelöscht. Angeblich waren die alle menschenverachtend – so wie meiner, der auch gelöscht wurde. Wahrscheinlich, weil ich der Autorin Sozialdarwinismus vorgeworfen habe.
    Screenshots der aktuell lesbaren Kommentare habe ich gerade als ZIP-Datei gepackt. Die Datei kann mir hier herunterladen: https://www.dropbox.com/s/l4y6s0v9d1m9cbl/Kommentare%20Masernartikel.zip?dl=0
    Natürlich hat die Erziehungskunst „Hausrecht“ und darf Kommentare löschen. Sie soll aber nicht so tun als seien das alles Kommentare weit unter der Gürtellinie gewesen, denn es war sehr viel sachliche Kritik darunter.

    Antwort
    • 13. Andreas Lichte  |  23. September 2015 um 10:57 pm

      … ich denke, meine Botschaft von oben war klar, ich sag‘s aber vorsichtshalber noch mal:

      die „Erziehungskunst“ – das ist die organisierte Anthroposophie in Gestalt des „Bundes der Freien Waldorfschulen“ – sollte das Ziel der Kritik sein – auch das Sektenhafte, das jetzt beim massenhaften Löschen von Kommentaren offensichtlich wird

      ( „Sara Koenen“ würde ohnehin wieder als „Einzelfall“ abgetan werden, WENN ihr Text nicht in der „Erziehungskunst“ veröffentlicht worden wäre )

  • […] hat seine Tücken, schließlich gibt es eine ungute anthroposophische Tradition auch Krankheiten und Behinderungen karmisch, als Resultate vorangegangener Inkarnationen, zu deuten. Der kranke oder […]

    Antwort

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Ich bin Ansgar Martins, geb. 1991 und war bis Juni 2010 Schüler an der FWS Mainz. Inzwischen studiere ich Religionsphilosophie, Soziologie und Geschichte in Frankfurt a. M. Dieser Blog ( dessen "Leitbild" ganz oben rechts ) ist mein persönliches Projekt, um die oft einseitigen und selbstgerechten Pro- und Contra-Positionen in der Debatte um die Waldorfpädagogik und Anthroposophie kritisch zu kommentieren. Ich hoffe, das gelingt, und freue mich über Rückmeldungen jeder Art!

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